20. Mai 2020 / 23:52 Uhr

Bericht: DFB legt konkreten Neustart-Plan für 3. Liga fest - So soll der Wiederbeginn laufen

Bericht: DFB legt konkreten Neustart-Plan für 3. Liga fest - So soll der Wiederbeginn laufen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der DFB soll den 20 Klubs der 3. Liga einen konkreten Neustart-Plan vorgestellt haben.
Der DFB soll den 20 Klubs der 3. Liga einen konkreten Neustart-Plan vorgestellt haben. © imago images/osnapix
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Bundesliga und 2. Liga sind gestartet, der Neustart-Termin für die oberste Spielklasse der Frauen steht fest. Nun soll sich der DFB auch auf einen Plan zur Fortführung der 3. Liga geeinigt haben. Darüber berichtet die "Bild" - so soll die Saison zu Ende gespielt werden.

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Der Deutsche Fußball-Bund hat sich offenbar auf einen konkreten Neustart-Plan für die 3. Liga festgelegt. Wie die Bild am Mittwochabend berichtet, startet die dritthöchste deutsche Spielklasse am 30. Mai zurück in die Saison. Dem Bericht zufolge soll der Verband die 20 Klubs bereits detailliert darüber informiert haben. Diese müssen sich nun darum kümmern, Quarantäne-Hotels zu reservieren, um danach die Saison zu Ende bringen zu können.

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Dem Blatt liege der neue Spielplan für die 3. Liga vor. Daraus gehe hervor, so die Bild weiter, dass folgende Begegnungen am 30. Mai um 14 Uhr steigen sollen: Waldhof Mannheim gegen KFC Uerdingen, Meppen gegen Würzburger Kickers, 1. FC Magdeburg gegen 1. FC Kaiserslautern, Großaspach gegen Unterhaching, FC Ingolstadt gegen FC Bayern II, Braunschweig gegen Fortuna Köln und Zwickau gegen Hansa Rostock. Einen Tag später sollen dann die Partien zwischen Preußen Münster und dem Halleschen FC (14 Uhr) sowie Carl-Zeiss Jena und den Chemnitzer FC (17 Uhr) ausgetragen werden.

Kein "professioneller Mannschaftssport" in Thüringen - Problem für Jena?

Doch das Heimspiel von Jena dürfte noch für Probleme sorgen. Denn: die Landesregierung in Thüringen untersagt "professionellen Mannschaftssport" bis einschließlich zum 5. Juni. Sollte Carl-Zeiss daher nicht im heimischen Stadion antreten dürfen, müsste der Verein kurzfristig eine Ausweich-Spielstätte außerhalb der Landesgrenzen finden. Jena-Boss Chris Förster hatte zuletzt sogar angedeutet, dass die Lösung "Göttingen oder Bayreuth" heißen könne. Der 48-Jährige weiter: "Dann müssen wir halt dahin umziehen, uns dort ein Hotel organisieren und werden hoffentlich von der dortigen Bevölkerung wohlwollend aufgenommen.“

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Tim Wiese beim 1. FC Kaiserslautern, Martin Max bei 1860 München und Trainer Michael Frontzeck bei Alemannia Aachen - sie spielten mit ihren Klubs allesamt noch in der Bundesliga. ©

Trotz der Problematik in Jena habe sich der DFB dem Medienbericht zufolge für diesen Plan zur Saison-Fortführung in der 3. Liga entschieden. Vom Verband gibt es dazu noch keine Stellungnahme. Fest steht, dass die Frauen-Bundesliga am 29. Mai - und damit einen Tag zuvor - ihre Saison fortsetzen wird. Das teilte der DFB am Mittwoch offiziell mit.

Magath über DFB: "Habe absolut null Verständnis"

Der Druck innerhalb der 3. Liga war zuletzt immer größer geworden. Am ursprünglichen Start-Termin, dem 26. Mai, hatte man nicht festgehalten. Neun Drittligisten hatten dem DFB ein Ultimatum gegeben, bis zu diesem Mittwochabend den Plan für eine Fortführung zu erarbeiten. Heftige Kritik gab es auch von Ex-Bayern-Trainer Felix Magath, der als Head of Global Soccer bei der Druckerei Flyeralarm tätig ist - und damit bei den Würzburger Kickers mitmischt, wo das Unternehmen großer Geldgeber ist. "Ich habe absolut null Verständnis dafür, dass der ursprünglich für den 26. Mai geplante Neustart verschoben wurde", sagte er in einem Interview der Bild. Und weiter: "Es hätte längst Klarheit geschaffen werden müssen."