30. Mai 2020 / 06:56 Uhr

3. Liga startet wieder: Bei vielen Klubs lebt der Aufstiegstraum - Nebengeräusche stören

3. Liga startet wieder: Bei vielen Klubs lebt der Aufstiegstraum - Nebengeräusche stören

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die 3. Liga startet wieder. Die Top-Teams MSV Duisburg und Waldhof Mannheim gehen als Aufstiegskandidaten an den Start.
Die 3. Liga startet wieder. Die Top-Teams MSV Duisburg und Waldhof Mannheim gehen als Aufstiegskandidaten an den Start. © Getty Images/Montage
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Die 3. Liga startet wieder. Das straffe Programm mit elf Spieltagen und fünf englischen Wochen bis Anfang Juli verspricht Spannung. Das zeigt schon der Blick auf die Tabelle: Der Tabellen-Zehnte Würzburg hat nur drei Punkte Rückstand auf einen Aufstiegsplatz.

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Wochenlang wurde um den Neustart gestritten, nun rollt nach 82 Tagen Pause auch in der 3. Liga wieder der Ball. Mit sieben Begegnungen wird der 28. Spieltag an diesem Samstag um 14 Uhr eröffnet. Dabei will der Tabellenzweite SV Waldhof Mannheim mit einem Heimsieg gegen den KFC Uerdingen seinen Aufstiegsplatz und die eigene Serie von 13 ungeschlagenen Spielen verteidigen. Bei den Gästen feiert Stefan Krämer sein Comeback auf der Uerdinger Trainerbank. Der 53-Jährige trainierte den KFC bereits von 2018 bis Januar 2019.

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Auch der FC Ingolstadt setzt in Tomas Oral auf einen neuen Chefcoach, der den FCI schon zum dritten Mal übernimmt und noch zum Aufstieg führen soll. "Wir werden alles versuchen, um die oberen zwei Plätze anzugreifen", sagte der Coach der Süddeutschen Zeitung vor dem Auftakt gegen den FC Bayern München II.

Mit allein fünf englischen Wochen bis zum 4. Juli wird der Fokus schnell auf andere Aspekte wie Belastungen, Verletzungen und Regeneration gelenkt. "Bayern-Spieler sind es gewohnt, im Drei-Tage-Rhythmus zu spielen, für uns ist das neu. Das wird spannend und ganz anders als sonst", sagte Hansa Rostocks Trainer Jens Härtel vor der Reise zum abstiegsbedrohten FSV Zwickau. Auch Hansa hat wie rund die Hälfte aller Drittliga-Clubs noch Aufstiegsambitionen.

Diese Klubs wollten einen Saisonabbruch

Mannschaften wie der 1. FC Magdeburg hatten nur eine sehr kurze Vorbereitungszeit. Daher tritt der Klub, der sich wie Mannheim, Zwickau, Halle oder Schlusslicht Jena für einen Saisonabbruch ausgesprochen hatte, laut Manager Mario Kallnik zum Auftakt gegen den 1. FC Kaiserslautern "nur unter Vorbehalt" an.

Am Sonntag muss Tabellenführer MSV Duisburg beim TSV 1860 München (13 Uhr) antreten. "Wir hoffen, dass wir auf einem Top-Niveau sind, aber wir wissen es nicht. Die Pause war recht lang", sagte 1860-Trainer Michael Köllner.

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Schlusslicht FC Carl Zeiss Jena kann aufgrund behördlicher Verfügungen sein Heimspiel nicht in Thüringen austragen, sondern muss nach Würzburg ausweichen. Dort empfängt die Mannschaft von Teammanager René Klingbeil um 17.00 Uhr den Chemnitzer FC.