16. April 2020 / 10:47 Uhr

Mehr als 300 Millionen: Bundesliga-Klubs warten auf TV-Rate - 2. Mai neuer Zahltag für DAZN, Sky und Co.

Mehr als 300 Millionen: Bundesliga-Klubs warten auf TV-Rate - 2. Mai neuer Zahltag für DAZN, Sky und Co.

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Pay-TV-Sender Sky könnte durch die Corona-Krise finanziell stark belasteten Klubs der ersten und zweiten Bundesliga möglicherweise mit der Vorauszahlung von TV-Geldern helfen.
Die Liga soll bald die vierte Rate der TV-Gelder bekommen. © dpa/Montage
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Ohne die letzte Rate aus dem TV-Vertrags würden viele Profi-Klubs in Deutschland wohl erhebliche finanzielle Probleme bekommen. Bisher wurde das Geld nicht ausgezahlt. Doch laut "Kicker" soll die vierte Rate nun am 2. Mai überwiesen werden.

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Die deutschen Fußball-Klubs warten weiter auf die vierte und letzte Rate der TV-Gelder. Diese hätte eigentlich schon am 10. April bei der Deutschen Fußball Liga eingehen sollen. Aber nach einem Bericht des Kicker hätten die Rechteinhaber die insgesamt 304 Millionen Euro bisher noch nicht überwiesen. Als neuer Zahltag für die 36 Vereine sei nun der 2. Mai vereinbart worden.

„Wir sind in ständigem Austausch mit unserem langjährigen Partner DFL, insbesondere angesichts der aktuellen Situation der Bundesliga und 2. Bundesliga. In diesem Zusammenhang gibt es aktive Diskussionen mit dem Ziel, auch im Hinblick auf Lizenzzahlungen und deren potenzielles Timing konstruktive Lösungen zu finden“, sagte am Donnerstag ein Sky-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

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Ohne die Zahlung an die DFL drohe nach Kicker-Informationen innerhalb der nächsten zwei Wochen 13 Vereinen, darunter vier Bundesligisten, im Mai und Juni die Insolvenz. Aber die Chancen auf eine zeitnahe Regelung mit den Medienpartnern und eine Zahlung in den kommenden Tagen seien gut. Darauf hofft auch der FC Schalke, der ansonsten laut des Blatts zahlungsunfähig sein soll.

Bundesliga pausiert bis mindestens Ende April

Der Spielbetrieb ist aktuell bis mindestens zum 30. April ausgesetzt. In der kommenden Woche, am 23. April, wollen die Fußball-Clubs das weitere Vorgehen festlegen. Nach wie vor hofft der Profi-Fußball aber darauf, die Spielzeit mit Hilfe von Geisterspielen bis zum 30. Juni beenden zu können. Auf dem Spiel stehen rund 750 Millionen Euro, die bei einem Abbruch der Spielzeit fehlen würden.

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Bisher sind aber Geisterspiele nicht sicher, da Bund und Länder sich am Mittwoch auf die Verlängerung des Verbots von Großveranstaltungen bis mindestens zum 31. August einigten. Konkrete Regelungen, etwa zur Größe der Großveranstaltungen, sollen von den Länder getroffen werden. Möglicherweise drohen der DFL in den verschiedenen Bundesländern verschiedene Vorgaben, so dass gar nicht an allen Standorten gespielt werden kann. Zuletzt war von rund 240 Personen die Rede, die bei Bundesliga-Geisterspielen im Stadion sein müssten.