05. Juli 2021 / 14:35 Uhr

35 Millionen Euro: Hertha BSC Berlin erhält nächste Rate von Investor Lars Windhorst

35 Millionen Euro: Hertha BSC Berlin erhält nächste Rate von Investor Lars Windhorst

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Herthas Investor Lars Windhorst hat dem Verein eine weitere Rate (35 Millionen Euro) überwiesen.
Herthas Investor Lars Windhorst hat dem Verein eine weitere Rate (35 Millionen Euro) überwiesen. © IMAGO/Matthias Koch (Montage)
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Bundesligist Hertha BSC Berlin hat eine weitere Rate von Investor Lars Windhorst erhalten. Der Klub und Windhorst teilten am Montag mit, dass 35 Millionen Euro auf dem Konto der Hertha eingegangen seien. Zuletzt hatte es Berichte über Zahlungsverzögerungen gegeben, auch darauf reagierte der Investor jetzt.

Hertha BSC hat die nächste Millionen-Rate von Investor Lars Windhorst erhalten. Das bestätigten der Berliner Bundesligist und der Geschäftsmann am Montag. "An alle, die gezweifelt haben: Das Geld ist auf dem Konto von #Hertha eingegangen - 35 Millionen Euro! Insgesamt sind es bis jetzt 345 Millionen Euro, die bei @HerthaBSC investiert worden sind. Die letzte Rate wird dann wie vereinbart auch kommen. Viel Lärm um nichts", twitterte Windhorst. Zuletzt hatte es mehrfach Medienberichte über angebliche Zahlungsverzögerungen gegeben. Windhorst und Hertha hatten daraufhin öffentlich ihre gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit betont.

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Hertha-Geschäftsführer Fredi Bobic wollte dem Thema am Montag nicht zu viel Bedeutung beimessen. "Mich bewegt das nicht. Ich habe mich wenig darum gekümmert, weil es aktuell nicht meine Priorität ist, das Thema", sagte der neue Sportchef der Berliner im Trainingslager in Neuruppin. Für ihn sei es wichtiger, den Kontakt zu Mannschaft und Trainerstab zu intensivieren. "Ich habe auf mein Konto noch nicht geschaut", sagte Bobic. Wenig später bestätigte die Hertha den Zahlungseingang.

Windhorst reagiert auf Medienberichte

Windhorst erneuerte unterdessen sein Bekenntnis zur Hertha. "Übrigens: Aus Erfahrung weiß ich, dass die nächsten Angriffe nicht lange auf sich warten lassen werden. Aber auch die werden mich nicht von meinem unternehmerischen Weg und dem Einsatz für #Hertha abbringen", schrieb der 44-Jährige. Der Unternehmer hält 66,6 Prozent der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA. Bis August steht dem Vernehmen nach noch eine Zahlung der letzten 29 Millionen Euro des Gesamtvolumens von 374 Millionen Euro aus.

Nun könnte Bobic also shoppen gehen. Aber weit gefehlt. "Das hat keine Auswirkungen", sagte der von Eintracht Frankfurt als Einkaufsexperte geholte Ex-Stürmer zur wieder aufgebesserten Cash-Bilanz auf dem Hertha-Konto. "Ich bin weit weg davon, unnötig viel Geld auszugeben, nur weil welches da ist", sagte er. Bobic will also abwarten. Und das muss kein schlechtes Zeichen sein für die Berliner. Auch in Frankfurt machte der 49-Jährige viele seiner spektakulären Transfers erst kurz vor Ende der Wechselfrist. Auch jetzt meint Bobic: "Ich rechne mit einem heißen August."