07. Januar 2022 / 22:40 Uhr

4:1! Dresdner Eislöwen gewinnen gegen Bad Tölz

4:1! Dresdner Eislöwen gewinnen gegen Bad Tölz

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Timo Walther erzielt das 1:0 für die Dresdner Eislöwen.
Timo Walther erzielt das 1:0 für die Dresdner Eislöwen. © Steffen Manig
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Die Cracks aus Elbflorenz setzten sich gegen die Oberbayern daheim mit 4:1 durch. Die Tölzer reisten corona-bedingt mit einem kleinen Kader an, hielten gut dagegen und machten den Dresdnern das Spiel schwer.

Dresden. Die Dresdner Eislöwen bleiben weiter in der Erfolgsspur. Das Team von Trainer Andreas Brockmann setzte sich am Freitagabend im ersten Heimspiel des neuen Jahres gegen die Tölzer Löwen mit 4:1 (1:0, 1:1, 2:0) durch. Damit feierten die Elbestädter den fünften Sieg in Folge und festigen weiter ihren zweiten Platz im Klassement der DEL 2. Am Sonntag gibt´s für die Blau-Weißen statt des Top-Spiels bei Spitzenreiter Ravensburg eine unerwartete Regenerationspause, weil das Spiel wegen Corona-Fällen bei den Towerstars auf Ende Februar verlegt wurde.

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Doch am Freitag musste hart gearbeitet werden. „Ich kann nur den Hut ziehen vor Tölz, sie haben es uns verdammt schwer gemacht. Sie kämpfen und blocken die Schüsse und sind mit ihren Kontern immer gefährlich. Deshalb freue ich mich über die drei Punkte“, erklärte Eislöwen-Coach Andreas Brockmann nach dem Spiel gegen die Oberbayern.

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Die Tölzer reisten mit einem Minikader an, brachten lediglich zwölf Feldspieler aufs Eis und konnten so nur mit zwei Reihen spielen. Dazu hatten sie wegen einer Quarantäne eine Woche nicht trainiert. So erwischten zunächst die Eislöwen auch den besseren Start. Timo Walther war es, der in der 8. Minute nach einem schönen Solo in Unterzahl zur 1:0-Führung einnetzte. Aber auch die Tölzer kamen vor allem über ihren Goldhelm Lubor Dibelka oder auch Cam Spiro zu guten Chancen. Aber Janick Schwendener im Tor der Dresdner war erneut der sichere Rückhalt für sein Team.


Respekt vor Tölzer Leistung

Zu Beginn des zweiten Durchgangs konnte David Suvanto, der kurz zuvor noch auf der Strafbank gesessen hatte, mit einem Schuss von der blauen Linie auf 2:0 (24.) erhöhen. Gerade als die Eislöwen kurz vor der Pause sich im Drittel der Löwen festgesetzt hatten, kam Lubor Dibelka auf der Gegenseite völlig frei zum Schuss und besorgte den 1:2-Anschluss für sein Team.

Ex-Eislöwen-Stürmer Steven Rupprich zollte in der Pause dem Gegner ein großes Lob: „Da muss man höchsten Respekt vor der Leistung der Tölzer haben, die mit diesem kleinen Kader aber trotzdem richtig gutes Hockey spielen.“ Der Tölzer Kapitän Philipp Schlager gestand: „Wir waren zu Hause, bekamen gestern einen Anruf, dass wir noch zum Training kommen sollen und am Tag danach zum Spiel fahren. Das ist schon nicht so leicht.“ Dennoch gaben die Löwen alles, hatten einige gute Chancen, aber Matej Mrazek machte mit einem Nachschuss zum 3:1 (43.) endgültig alle Hoffnungen der Gäste zunichte. Tomas Andres erhöhte dann zum 4:1-Endstand (56.).