25. Februar 2019 / 16:28 Uhr

42 Kilometer mit 55! Volker Klose bereitet sich mit dem Lauftreff auf den Hannover-Marathon vor 

42 Kilometer mit 55! Volker Klose bereitet sich mit dem Lauftreff auf den Hannover-Marathon vor 

Norbert Fettback
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Ich merke, dass die Vorbereitung anschlägt: Volker Klose trainiert mit dem SPORTBUZZER Lauftreff für den Hannover-Marathon im April. 
"Ich merke, dass die Vorbereitung anschlägt": Volker Klose trainiert mit dem SPORTBUZZER Lauftreff für den Hannover-Marathon im April.  © Norbert Fettback
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Volker Klose ist 55 Jahre alt und will im April zum sechsten Mal am Hannover-Marathon teilnehmen. Dafür trainiert er mit dem SPORTBUZZER Lauftreff, um sich bestens vorzubereiten. Für Klose ist das eine "tolle Sache" - ohne den Lauftreff würde er nicht mehr am Marathon teilnehmen. 

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Alles gut! Und nichts tut weh! Auch das rechte Sprunggelenk, das zuletzt schmerzte, hat durchgehalten auf den 29 Kilometern. „Es hat heute richtig Spaß gemacht“, sagt Volker Klose. „Ich merke, dass die Vorbereitung anschlägt.“ Drei bewegte Stunden liegen hinter ihm und seinen Begleitern; zum vertrauten Revier in der Masch ist ein Abstecher Richtung Herrenhäuser Gärten hinzugekommen.

Strecke machen, könnte man dazu auch sagen, was Markus Pingpank, Trainer des SPORTBUZZER Lauftreffs, mit den zwei Worten langer Dauerlauf umschreibt. Ohne diesen geht es nun mal nicht: In sechs Wochen wird der Hannover-Marathon gestartet, bis dahin muss sich der Körper an extreme Herausforderungen gewöhnt haben. Und die Psyche gleich mitnehmen in jene Grenzbereiche, die sich für Freizeitsportler bei einem Rennen über 42 Kilometer nun mal auftun.

Bilder vom SPORTBUZZER Lauftreff:

In der Gruppe fallen 29 Trainingskilometer leichter, als wenn man solo unterwegs ist.  Zur Galerie
In der Gruppe fallen 29 Trainingskilometer leichter, als wenn man solo unterwegs ist.  ©
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"Weiß, was ich mir zumuten kann"

Volker Klose, das merkt man ihm an, hat beides im Griff. „Ich fühle mich fit“, sagt der 55-Jährige. „Und ich weiß, was ich mir zumuten kann.“ Zum sechsten Mal wird er am 7. April den Hannover-Marathon laufen, zum ersten Mal bereitet er sich zusammen mit anderen Gleichgesinnten darauf vor. Er sei heute noch froh, dass er vergangenen Herbst in der Zeitung vom SPORTBUZZER Lauftreff gelesen und sich sofort dafür angemeldet habe.

„Das ist eine tolle Sache“, sagt der Maschinenbauingenieur. „Vom Trainingsplan bis hin zu kompetenten, netten Begleitern beim Laufen, alles ist stimmig.“ Ohne den SPORTBUZZER Lauftreff wäre er auch gar nicht mehr zum Marathon angetreten. Im Training solo ein Pensum von 30 Kilometern und mehr abzuspulen, das sei schlicht „zermürbend“, meint Klose im Rückblick auf seine Erfahrungen als Einzelkämpfer in den vergangenen knapp neun Jahren

Lauftreff erleichtert Training

Jetzt ist das anders. Weil beim jüngsten Training mit dem SPORTBUZZER Lauftreff nicht das Tempo maßgeblich war, habe man sich in der Gruppe fast die gesamte Strecke sogar gut unterhalten können. So könnten auch 29 Kilometer und drei Stunden in durchgeschwitzten Laufklamotten „angenehm und entspannt“ sein, sagt der Hannoveraner. „Auch wenn es zum Schluss doch an die Substanz gegangen ist.“

Der Trainingsplan, den ihm Markus Pingpank auf Basis seiner Vorleistungen geschrieben hat, zielt auf eine Marathonzeit von 4:15 Stunden. „Mehr will ich nicht. Und selbst wenn es dann 4:30 Stunden werden sollten, wäre ich nicht traurig“, sagt Klose. Wichtig sei ihm, dass er den Lauf auf heimatlichem Terrain gut beende und ihn genieße. Glücksgefühle inklusive.

Bilder von der zweiten gemeinsamen Trainingseinheit vom SPORTBUZZER Lauftreff Anfang November

Gipfelstürmer im Anmarsch: Die Sportbuzzer-Läufer sind auf dem Lindener Berg in Gruppen unterwegs. Zur Galerie
Gipfelstürmer im Anmarsch: Die Sportbuzzer-Läufer sind auf dem Lindener Berg in Gruppen unterwegs. ©

"Darauf freue ich mich jetzt schon"

Es könnte in dem Fall nicht besser passen, dass die Strecke zum zweiten Mal nacheinander durch Groß-Buchholz führt – jenen Stadtteil, wo der 55-Jährige wohnt. In der Großen Buchholzer Straße ist am 7. April sozusagen Marathon-Halbzeit, Freunde und Bekannte werden ihn dort anfeuern und ihm zujubeln. „Darauf freue ich mich jetzt schon“, sagt Klose.

Doch es wird für ihn auch nachdenkliche Momente auf der Strecke geben. Die werden nicht nur mit den Qualen zu tun haben, die sich nun mal einstellen, je näher man der 42-Kilometer-Marke kommt.

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Reise in die Vergangenheit

Dass Klose sich 2011 überhaupt an seinen ersten Marathon heranwagte, hatte seinen Grund in zwei familiären Schicksalsschlägen. Für Klose eine schlimme Leidenszeit. „Ich habe versucht, den Kopf danach irgendwie frei zu bekommen, deshalb damals der Marathon“, sagt er. Seine Premiere vor acht Jahren in Hannover – durch Stadtteile, an denen für ihn besondere Erinnerungen hängen ­– sei wie eine emotionale Reise in die Vergangenheit gewesen.

Für ihn, dem Laufen zuvor auch schon wichtig, aber nie wirklich ein Lebensinhalt gewesen war, ist Ausdauersport seitdem unverzichtbar. Auch sein Rennrad möchte er nicht mehr missen. „Doch zum Laufen ist das nur eine schöne Ergänzung.“ Für Klose keine Frage: Nichts geht über Marathon!

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