11. April 2019 / 18:58 Uhr

43. Auflage des Leipzig Marathons: Am Sonntag ist die Messestadt Marathonstadt

43. Auflage des Leipzig Marathons: Am Sonntag ist die Messestadt Marathonstadt

Tilman Kortenhaus
Leipziger Volkszeitung
42. Leipzig Marathon 2018: Es siegte Gabriel Svajda (Slovakei) in 2:35:23 Stunden.
Gabriel Svajda, Sieger des 42. Leipziger Marathons, gehört auch dieses Jahr zu den Favoriten bei den Herren. © Christian Modla
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Start und Ziel des Rundkurses ist an der Arena, wo wieder zahlreiche Zuschauer erwartet werden. Auch ein umfangreiches Rahmenprogramm ist geplant.

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Leipzig. Wochen und Monate der Vorbereitung finden am Sonntag für Tausende Läufer aus 79 Nationen beim 43. Leipzig-Marathon ihren Höhepunkt. Über 900 werden die volle Distanz wagen und die rund 21 Kilometer lange Strecke zweifach laufen. Start und Ziel des Rundkurses ist, wie in den vergangenen Jahren auch, an der Arena, wo wieder zahlreiche Zuschauer erwartet werden. Hier ist nicht nur der Dreh- und Angelpunkt für alle in Laufschuhen, sondern auch ein umfangreiches Rahmenprogramm geplant.

DURCHKLICKEN: Das macht den Leipzig Marathon besonders

<b>Die Prager Straße:</b> Die Einen lieben sie, die Anderen hassen sie. Schnurgerade zieht sich die Magistrale vom Augustusplatz ausgehend am Völkerschlachtdenkmal vorbei nach Probstheida. Toll, sagen die, die asphaltierten Untergrund, die Breite der Strecke und die weite Sicht nach vorn lieben. Ein Stöhnen hört man von denen, die wissen: Die Straße birgt einen leichten Anstieg, bisweilen ordentlich Gegenwind, bietet an sonnigen Marathontagen wenig Schatten und scheint schlicht kein Ende zu nehmen. Zur Galerie
Die Prager Straße: Die Einen lieben sie, die Anderen hassen sie. Schnurgerade zieht sich die Magistrale vom Augustusplatz ausgehend am Völkerschlachtdenkmal vorbei nach Probstheida. Toll, sagen die, die asphaltierten Untergrund, die Breite der Strecke und die weite Sicht nach vorn lieben. Ein Stöhnen hört man von denen, die wissen: Die Straße birgt einen leichten Anstieg, bisweilen ordentlich Gegenwind, bietet an sonnigen Marathontagen wenig Schatten und scheint schlicht kein Ende zu nehmen. ©
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Was für einige den Jahreshöhepunkt in der Messestadt markiert, führte bei anderen in der Vergangenheit schon häufiger zu Wutanfällen hinterm Lenkrad. Immer wieder gab es Probleme durch die weitläufigen Straßensperrungen in der Messestadt. Um einen möglichst fließenden Verkehr ohne große Komplikationen zu ermöglichen, haben die Veranstalter des Stadtsportbundes Leipzig eng mit der Polizei und der Stadt zusammengearbeitet und ein verbessertes Konzept erstellt. Die Brücke Wundtstraße bleibt der Hauptweg zu den betroffenen Wohngebieten. Zusätzlich wird es in diesem Jahr vier offizielle Schleusen geben, an denen die Strecke passiert werden kann. „Damit wollen wir Autofahrer weiter entlasten. Diese Schleusen können aber nicht jederzeit genutzt werden“, erklärt Michael Mamzed, Geschäftsführer des Stadtsportbundes Leipzig. Auch hier müsse man Zeit einplanen, nur wenn keine Läufer auf dem Streckenabschnitt sind, könne die Schleuse passiert werden. Die Regelung des Verkehrs übernimmt die Polizei.

Verpflegungs- und Wasserstellen alle 2,5 Kilometer

Den Läufern sollen die Schleusen nicht auffallen, dafür aber die elf Stationen, an denen Musiker unterschiedlichster Stilrichtungen das Spektakel rhythmisch untermalen. Ebenso die Verpflegungs- und Wasserstellen, die alle 2,5 Kilometer aufgebaut sind. Insgesamt sind rund 650 ehrenamtliche Helfer an der Strecke – über 200 von ihnen Gymnasiasten aus Leipzig.

DURCHKLICKEN: Leipzigs Marathon-SiegerInnen seit 2008

32. Leipzig Marathon 2008: Lange Zeit waren Jens Gersonde (rechts) und der spätere Sieger Jörg Matthé vom SC DHfK Leipzig als Doppelspitze unterwegs. Zur Galerie
32. Leipzig Marathon 2008: Lange Zeit waren Jens Gersonde (rechts) und der spätere Sieger Jörg Matthé vom SC DHfK Leipzig als Doppelspitze unterwegs. ©

Einer der ehrenamtlichen Helfer sowie Mitbegründer des Marathons und vermutlich einer der erfahrensten Läufer vor Ort ist Steffen Gottert. „Es macht diesen Marathon aus, dass die Begeisterung von den Massen kommt und wir nicht auf irgendwelche Zugpferde angewiesen sind“, erklärt der ehemalige Leistungssportler, der selber eine beachtliche Bestleistung von 2:22 Stunden auf dem Rundkurs in Leipzig erzielt hat. Er half seinem Bruder Frank Gottert pünktlich zum diesjährigen Event, das Buch „Marathonstadt Leipzig“ fertigzustellen und die Geschichte der vergangenen 42 Läufe Revue passieren zu lassen.

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Nic Ihlow vom SC DHfK zum ersten Mal auf der langen Strecke

„Zugpferde“ gibt es dennoch. Gelockt werden diese allerdings nicht von Prämien, sondern der Tradition dieses Laufs. Zu den Favoriten zählen bei den Herren Vorjahressieger Gabriel Svajda aus der Slowakei sowie Marc Werner vom LFV Oberholz, der 2016 ganz oben auf dem Treppchen stand. Zum ersten Mal auf die lange Strecke geht Nic Ihlow vom SC DHfK. Der Lokalmatador weist eine Halbmarathonbestzeit von 1:05 Stunden vor. Bei den Damen haben die Niederländerin Yvonne van Vlerken und die in Leipzig lebende Engländerin Gillian Allen gute Aussichten. Karoline Robe – Gewinnerin des Altenburger Skatstadtmarathons 2014 – könnte dem Duo Paroli bieten.

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