22. September 2019 / 16:54 Uhr

5:1 gegen Auerbach: Der ZFC Meuselwitz gewinnt mit Weinert-Doppelpack

5:1 gegen Auerbach: Der ZFC Meuselwitz gewinnt mit Weinert-Doppelpack

Jörg Wolf
Leipziger Volkszeitung
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Mit Wucht zurück in die Erfolgsspur: Der ZFC gewinnt das Heimspiel gegen den VfB Auerbach. © Mario Jahn
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Nach dem Schock von Cottbus gewinnt der ZFC sein Heimspiel gegen den VfB Auerbach.

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Meuselwitz. Applaus in der Bluechip-Arena. Mit einem klaren 5:1 ist der ZFC gegen Tabellennachbarn VfB Auerbach 1906 am Sonntag in die Erfolgsspur zurück gekehrt. Auf Augenhöhe war die Partie wahrlich lange Zeit. Kein Wunder, wenn der Tabellen-14. beim 15. antritt. Die Auerbacher sind in den letzten Spielen erstarkt und die Meuselwitzer blieben in den zurückliegenden Partien gegen Spitzenteams zwar weiter stark, belohnten sich aber nicht. Vor allem in der ersten Halbzeit und den ersten 20 Minuten lief das Spiel vorwiegend im Mittelfeld ab. Aber die Auerbacher spielten ihre Vorstöße weiter aus und hatten so optisches Übergewicht. Der ZFC überließ den Vogtländern aus einer guten Defensive viele Räume und lauerte auf Konter.

Der ZFC Meuselwitz gewinnt gegen den VfB Auerbach im heimischen Stadion mit 5:1. Zur Galerie
Der ZFC Meuselwitz gewinnt gegen den VfB Auerbach im heimischen Stadion mit 5:1. ©
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Sie hatten auch ein schweres Päckchen tu tragen, fielen bei Zipse doch mit Michael Rudolph, Andy Trübenbach verletzungsbedingt aus und musste Fabian Stenzel wegen seiner fünften gelben Karte pausieren. Ein Standard brachte in der 25. Minute den ZFC fast überraschend in Front. Freistoß von Sebastian Albert, dessen Schuss wurde zwar noch abgewehrt, aber Dany Breitfelder wuchtete das Leder entschlossen per Seitfallzieher zum 1:0 in die Auerbacher Maschen von Keeper Maximilian Schlosser. So blieb es is zur Pause. Und im Rund war man sich sicher, dass die Auerbacher mit aller Macht um Ausgleich sowie eigene Führung kämpfen würden.So kam es in dieser denkwürdigen zweiten Halbzeit unter Leitung von Schiedsrichter Steffen Hösel erst auch.

„Ein herrliches Fest“

Aber vorerst schraubte noch Luca Bürger die Führung auf 2:0, als er in der 48. Minute per straffem Schuss zum 2:0 traf. Alles wieder offen war es dann, nachdem Marcel Schlosser in der 51. Minute den Anschlusstreffer für die Gäste erzielte. Jetzt wankte der ZFC kurzzeitig und lag mehrfach der Ausgleich in der Luft. Aber nicht an diesem Sonntag, als die Meuselwitzer einfach noch eine Schippe drauf packten. Und es war ausgerechnet René Weinert, der am Sonntag seinen 34. Geburtstag feierte, der die Meuselwitzer Führung mit herrlichem Schuss aus gut 30 Metern in der 63. Minute zum 3:1 ausbaute. Nun ging es förmlich Schlag auf Schlag für den ZFC: Alexander Dartsch legte in der 68. Minute zum endgültig vorentscheidenden 4:1 nach, als er herrlich per Kopf eine Flanke aus Nahdistanz verwandelte. Und dann gab es in der 72. Minute auch noch Elfmeter, den Geburtstagskind Weinert sicher zum 5:1-Endstand verwandelte. „In der ersten Halbzeit haben wir das sehr gut gemacht und sind in Führung gegangen.

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In der zweiten Halbzeit ging das mit dem 2:0 so weiter, aber dann kam der Anschluss der Auerbacher uns es wurde nochmals richtig eng. Aber dann kamen diese zehn Minuten, in denen uns drei Tore gelangen. Klar war vor dem Spiel nach den Niederlagen schon richtig Druck drauf und wurde es nach dem Cottbus-Spiel in der Kabine auch lauter. Aber heute haben wir ordentlich die Kurve gekriegt“, so Doppeltorschütze und Geburtstagskind René Weinert, der am Sonntag 34 wurde und bewies, dass er immer für ein oder mehr Tore gut ist.Heiko Weber war als Trainer der Sieger rundum happy: „Ich René zum Geburtstag noch vorab als Geschenk ein Tor gewünscht. Er hat gleich zwei gemacht und damit ein herrliches Fest. Schon in den zurückliegenden Spielen hat mein Team alles abgerufen, sich aber nicht belohnt. Klar, dass dann die Stimmung im Umfeld sinkt. Denn bei uns zerreißt sich wirklich jeder Spieler. Heute haben wir uns belohnt.“ Auerbachs Sven Köhler: „ich bin ein hier sicher ein sehr gern gesehener Gast. Hätte mir jemand in den ersten 20 Minuten gesagt, wir würden hier 1:5 verlieren, hätte ich ihn ungläubig angesehen. Auch nach dem 2:1 war es nochmals eng. Der ZFC hat jedoch uns viele Räume überlassen und auf unsere Fehler gewartet, bekommen und genutzt.“

ZFC Meuselwitz: Aulig - Albert (41. Ernst), Sahanek, Strietzel (54. Weiß), Bürger - Raithel, Reinhard - Lubsch, Stenzel - Dartsch, Breitfelder

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