22. März 2022 / 22:15 Uhr

5:1-Triumph in Regensburg: Glänzende IceFighters Leipzig klopfen an Viertelfinal-Tür

5:1-Triumph in Regensburg: Glänzende IceFighters Leipzig klopfen an Viertelfinal-Tür

Frank Schober
Leipziger Volkszeitung
Marvin Miethke erzielte den ersten Treffer für die IceFighters aus Leipzig.
Marvin Miethke erzielte den ersten Treffer für die IceFighters aus Leipzig. © Christian Modla
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Was fürein starker Auftritt! Die Leipziger Eishockey-Cracks gewinnen in Regensburg deutlich und können bereits im nächsten Spiel den Einzug ins Playoffs-Viertelfinale klarmachen.

Regensburg. Wer hätte das gedacht? Die IceFighters Leipzig haben im dritten Oberliga-Playoffspiel die starken Eisbären aus Regensburg auf fremdem Eis an die Wand gespielt. Mit dem 5:1 (2:0, 3:1, 0:0) gingen die Sachsen in der Best-of-5-Serie 2:1 in Führung und können am Freitag (20 Uhr) daheim ins Viertelfinale einziehen.

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Playoff-Eishockey ist mitunter verrückt - und nicht immer erklärbar. Icefighters-Trainer Sven Gerike geht das nicht anders. "Wir haben im ersten Spiel schlecht gespielt und gewonnen, im zweiten Spiel gut gespielt, aber verloren", so der Coach. Logische Konsequenz: Im dritten Match gegen die Eisbären Regensburg am Dienstagabend konnte die Devise nur lauten: gut spielen und gewinnen!

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Das erste Mal im Achtelfinale schafften es die Sachsen, gegen die Donaustädter in Führung zu gehen. Rückkehrer Erek Virch bereitete das 0:1 in der 3. Minute mit einem Distanzschuss vor, die Scheibe rutschte quer am Gehäuse entlang - gedankenschnell kam Robin Slanina hinter dem Tor angerauscht und vollendete gekonnt aus schwierigem Winkel. Ehe sich die Gastgeber von dem Schock erholt hatten, erhöhte Oliver Noack nach zehn Minuten aus halblinker Position. Kam Regensburg doch mal durch, machte Goalie Patrick Glatzel hinten dicht.

Leipzig kann Sack zu machen

Leipzig blieb auch im zweiten Drittel am Drücker, überstand die erste Unterzahl, ehe Michael Burns nach innen zog und eiskalt zum 0:3 traf. Der gebürtige Kanadier hatte im ersten Durchgang eine Riesenchance noch vergeben. Auch eine an sich schwach gespielte Überzahl nutzten die Gäste zum 0:4, weil Marvin Miethke eine Lücke in der Eisbären-Defensive erkannte und mustergültig Connor Hannon bediente. Wollten die Eiskämpfer nun etwa künstlich Spannung reinbringen? In Überzahl ließen sie sich den Ehrentreffer einschenken, doch Leipzig nutzte seine Chancen weiter konsequent. Der offensivstarke Verteidiger Michal Schön stellte mit feinem Solo den alten Abstand wieder her.

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Nach drei Spielen bereits im sicheren Hafen Viertelfinale sind zwei Nord-Teams (Halle und Tilburg) sowie die Süd-Klubs Memmingen und Rosenheim. Und Leipzig? Die Sachsen können am Freitag den Deckel draufmachen.

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