18. Juli 2021 / 12:56 Uhr

5:3 nach 0:2! SSV Vorsfelde zeigt Comeback-Qualität

5:3 nach 0:2! SSV Vorsfelde zeigt Comeback-Qualität

Josefine Biallas
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ging über die volle Distanz: Vorsfeldes Kapitän Michel Haberecht (M.).
Ging über die volle Distanz: Vorsfeldes Kapitän Michel Haberecht (M.). © Roland Hermstein (Archiv)
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Torreich war es, erfolgreich war es, Erkenntnisse gab es: Fußball-Landesligist SSV Vorsfelde zeigte Comeback-Qualitäten und feierte im zweiten Testspiel beim FSV Barleben seine ersten Erfolg in der Vorbereitung.

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Zweiter Test, erster Sieg: Fußball-Landesligist SSV Vorsfelde gewann beim FSV Barleben mit 5:3 (2:2). Dabei lag das Team von Coach Willi Feer beim Verbandsligisten aus Sachsen-Anhalt schon mit 0:2 zurück. Auch positiv: SSV-Kapitän Michel Haberecht stand nach seiner Rückkehr ins Training erstmals wieder 90 Minuten auf dem Platz.

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Seinen ersten Test hatte der SSV bei Oberligist SVG Göttingen mit 1:4 verloren, und auch in Barleben sah's zunächst nicht gut aus für Vorsfelde. Ein Tor nach einem Freistoß und ein Treffer nach einem Konter ließen den SSV zunächst mit 0:2 in Rückstand geraten - aber nicht verzagen. Auch wenn Vorsfeldes Luc-Fabian Bammel zwischen den Gegentoren früh leicht angeschlagen ausgewechselt werden musste.

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Nachdem in der 30. Minute SSV-Talent Nicolas Mokry nach einem Pass in die Tiefe der Anschlusstreffer gelungen war, spielte der SSV „seine beste Phase des Spiels“, so Feer. Kurz vor der Halbzeit erarbeitete sich sein Team dann den Ausgleich. Barlebens David Spitzer, der sein Team noch in Führung gebracht hatte, verlängerte den Ball nach einem Vorsfelder Einwurf unglücklich ins eigene Tor - 2:2.

Nach der Pause blieben die Gäste am Drücker, zwei Treffer binnen weniger Minuten durch Urlaubsrückkehrer Kevin Schulze und Joker Abdelhakim Jedli - der nur drei Minuten nach seiner Einwechslung traf - sorgten für das 4:2. Im Anschluss "hätten wir den Deckel draufmachen müssen, da waren wir unkonzentriert“, bemerkte Feer. Deshalb musste der SSV nach Barlebens 3:4-Anschlusstreffer per Elfmeter kurz um den Sieg zittern, den Jedli nach einem Konter mit seinem zweiten Tor in der Schlussminute unter Dach und Fach brachte.

Nach dem letzten verlorenen Testspiel in Göttingen sah Feer bereits eine Besserung, sagte jedoch auch: „Die Art und Weise wie unsere Gegentore gefallen sind war zu einfach. Hier werden wir im Training ansetzen müssen. Insgesamt geht aber ein Lob an die Mannschaft. Wir konnten viele wichtige Erkenntnisse aus diesem Spiel mitnehmen.“

Nach der langen Corona-bedingten Pause müsse die Mannschaft auch erst einmal wieder zueinanderfinden, Kondition und Fitness wieder aufgebaut werden. „Da ist unser Ziel für die Vorbereitung - und vor allem auch verletzungsfrei zu bleiben und die Belastung gut aufzuteilen“, erklärt der SSV-Trainer.

Stichwort Belastung: Kapitän Michel Haberecht ging nach seiner Verletzungspause erstmals über die volle Distanz. "Er ist unheimlich wichtig für uns, unser Leitwolf. Natürlich benötigt er noch Zeit, um auf 100 Prozent zu kommen, aber ich bin zuversichtlich, dass er es bis zum Saisonstart schafft." Ebenfalls positiv: Fabio Cinquino ist ins Einzeltraining eingestiegen. Aber, so Feer: "Er braucht aber noch ungefähr sechs Wochen, um wieder auf dem Platz zu stehen."

Tore: 1:0 (7.) Spitzer, 2:0 (29.) Kalkutschke, 2:1 (30.) Mokry, 2:2 (38.) Spitzer (Eigentor) , 2:3 (60.) Schulze, 2:4 (68.) Jedli, 3:4 (77.) Kalkutschke (Foulelfmeter), 3:5 (90.) Jedli.