03. November 2020 / 20:44 Uhr

6:0! Borussia Mönchengladbach fertigt Schachtjor Donezk ab – Alassane Pléa erzielt Dreierpack

6:0! Borussia Mönchengladbach fertigt Schachtjor Donezk ab – Alassane Pléa erzielt Dreierpack

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Feiern einen fulminanten Auswärtssieg: Die Spieler von Borussia Mönchengladbach.
Feiern einen fulminanten Auswärtssieg: Die Spieler von Borussia Mönchengladbach. © Efrem Lukatsky/dpa
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Borussia Mönchengladbach hat Schachtjor Donezk mit einem fulminanten Offensivdrang überrollt. Die Mannschaft von Marco Rose siegte in der Champions League deutlich mit 6:0. Der Franzose Alassane Pléa erzielte einen Dreierpack.

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Welch eine Vorstellung in der Champions League! Borussia Mönchengladbach hat mit einer fulminanten Leistung Schachtjor Donezk regelrecht in alle Einzelteile zerlegt und das Gruppenspiel am 3. Spieltag locker mit 6:0 gewonnen. Schon zur Pause stand es 4:0. Alassane Pléa schoss dabei einen Dreierpack. Durch den Kantersieg übernimmt Gladbach auch die Führung in der Gruppe B – vor Donezk, Inter Mailand und Real Madrid. Die beiden Spitzenteams treffen ab 21 Uhr aufeinander.

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Vor allem Alassane Pléa erwischte einen Sahnetag in der Ukraine. Der französische Stürmer erzielte gegen Schachtjor einen Dreierpack (8., 26., 78.) und bereitete einen weiteren Treffer vor. Zwischenzeitlich profitierte Gladbach von einem Eigentor von Valeriy Bondar, das das zwischenzeitliche 2:0 ergab. Kurz vor der Pause traf Ramy Bensebaini zum 4:0 (44.), bevor Lars Stindl in der 65. Minute kurzzeitig das 5:0 besorgte.

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Der Bundesliga-Sieg gegen RB Leipzig scheint Gladbach mächtig Schwung und Auftrieb verliehen zu haben. Denn von Beginn an spürte man die Überzeugung bei jedem Gladbacher. Als Florian Neuhaus in der achten Minute Stefan Lainer großartig in den Lauf spielte und dieser für Pléa auflegte, war der absolute Wille zu spüren – genauso wie im Abschluss des französischen Stürmers. Ähnlich war der Treffer zum 2:0 zu bewerten. Kramer suchte direkt den Abschluss und profitierte nach 17 Minuten davon, dass sein Schuss abgefälscht wurde. Schon nach 26 Minuten machte Pléa dann alles klar, als er humorlos aus 25 Metern abzog und ins linke obere Eck zum 3:0 traf. Kurz vor der Pause erhöhte Bensebaini sogar noch auf 4:0. Nach einer Ecke wurschtelte er sich durch.

Wer dachte, dass Gladbach nun einen Schritt zurück schalten würde in Anbetracht der hohen Belastung bis zum Jahresende, sah sich getäuscht. Die Gäste waren in Sturm- und Torlaune. Zwar schaltete die Mannschaft etwas in den Kontrollmodus – war aber weiterhin brandgefährlich. In der 58. Minute verpasste Marcus Thuram noch das 5:0 nach Vorarbeit von Jonas Hofmann. In der 65. Minute holte Kapitän Stindl das dann nach, als Péa ihn perfekt bediente.

Und der Stürmer selbst hatte auch noch nicht genug. Nach einem Steilpass von Thuram zieht er durch und schiebt zum sechsten Treffer des Tages ein. Allerdings musste er kurzzeitig zittern, denn zunächst entschied der niederländische Schiedsrichter Serdar Gözübüyük auf Abseits. Der Videobeweis belegte aber deutlich, dass Plea auf gleicher Höhe mit dem Donezk-Verteidiger stand. Dies war der Schlusspunkt in einer einseitigen Partie, die so nicht zu erwarten war. Denn im ersten Gruppenspiel hatte Donezk noch mit 3:2 gegen Real Madrid gewonnen und gegen Inter Mailand einen Punkt geholt.