09. Januar 2022 / 08:13 Uhr

60:59-Auswärtssieg! Dresden Titans gewinnen “enge Kiste” in Speyer

60:59-Auswärtssieg! Dresden Titans gewinnen “enge Kiste” in Speyer

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Daniel Kirchner war in Speyer der erfolgreichste Dresdner Werfer.
Daniel Kirchner war in Speyer der erfolgreichste Dresdner Werfer. © Jochen Leimert
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Das war knapp! Der Spitzenreiter der 2. Basketball-Bundesliga Pro B Süd setzt sich am Rhein mit 60:59 durch.

Speyer/Dresden. Anders als noch im Hinspiel ging es diesmal sehr eng zu zwischen den Ahorn Camp BIS Baskets Speyer und den Dresden Titans, aber erneut gewannen die Sachsen den Vergleich mit den Rheinländern. Während das Team von Trainer Fabian Strauß zu Hause noch mit 103:76 triumphiert und die Gäste an die Wand gespielt hatte, mussten die “Titanen” im Rückspiel deutlich mehr Mühe aufbringen, um sich am Samstagabend bei den Speyrern knapp durchzusetzen und die Punkte mit einem 60:59-Erfolg zu sichern.

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In der Nordhalle der alten Domstadt schien es zunächst gut für die Gäste zu laufen, denn nach dem ersten Viertel lag Dresden mit 21:12 klar vorn. Doch im zweiten Abschnitt kamen die Spieler von Headcoach Carl Mbassa heran, lagen zur Pause nur noch 34:37 zurück. Die Rheinländer, erstmals mit ihrem neuen Center Kalidou Diouf (kam aus Trier), zogen im dritten Viertel dann sogar vorbei und gingen mit einem 54:51 ins Schlussviertel. Doch Dresden hielt dagegen und sicherte sich mit einem Korbleger von Daniel Kirchner 18 Sekunden vor dem Ende den zwölften Saisonsieg.

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Kirchner war mit 13 Punkten auch der erfolgreichste Werfer in dieser Partie, der Aufbauspieler konnte sich im Vergleich zum letzten Spiel gegen Oberhaching deutlich steigern. Das gelang auch Tanner Graham, der mit elf Zählern zweitbester Punktesammler der Strauß-Truppe war. Bei den Gastgebern konnte Neuzugang Diouf, einst ein großes Talent und zeitweise von Trainerlegende Dirk Bauermann gecoacht, die Erwartungen mit nur fünf Punkten noch nicht erfüllen.

Punktbeste Dresdner: Kirchner 13, Graham 11, Voigtmann und Heck je 9.