06. April 2020 / 11:35 Uhr

60 Millionen Euro für RB Leipzigs Upamecano "in diesem Sommer eher unwahrscheinlich"

60 Millionen Euro für RB Leipzigs Upamecano "in diesem Sommer eher unwahrscheinlich"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Dayot Upamecano gilt aktuell als eines der größten Verteidigertalente überhaupt.
Dayot Upamecano gilt aktuell als eines der größten Verteidigertalente überhaupt. © Getty Images
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Geht er oder bleibt er? Die Zukunft von RB Leipzigs Verteidiger Dayot Upamecano ist unklar. Sportdirektor Markus Krösche will den Vertrag mit dem heiß umworbenen Franzosen verlängern und setzt dabei auf die Effekte der Coronakrise sowie eine bewährte Strategie.

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Leipzig. Fußball-Bundesligist RB Leipzig macht sich nach Informationen des Kicker Hoffnungen auf einen Verbleib von Abwehrspieler Dayot Upamecano. Der Vertrag des 21 Jahre alten Franzosen läuft noch bis zum 30. Juni 2021. Für eine festgeschriebene Ablöse von 60 Millionen Euro könnte Upamecano schon im Sommer wechseln. Die RB-Bosse glauben, dass dieses Szenario durch die Corona-Krise unrealistisch sei. „Solche Summen sind zumindest in diesem Sommer eher unwahrscheinlich, das muss man ehrlicherweise so sagen“, sagte Sportdirektor Markus Krösche dem Kicker.

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2017 Januar: Upamecano aktiv im Spiel (@GEPA Pictures) Zur Galerie
2017 Januar: Upamecano aktiv im Spiel (@GEPA Pictures) ©

Den Leipziger Verantwortlichen schwebt vielmehr eine Vertragsverlängerung mit dem Innenverteidiger vor. Krösche wolle sich behutsam annähern. Diese Strategie hatte auch schon bei Timo Werner und Konrad Laimer zum Erfolg geführt. „Das ist eine weitreichende Entscheidung für einen Spieler, dafür sollte er sich auch Zeit nehmen. Ich bin kein Freund davon, Druck aufzubauen“, sagte Krösche.

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Leipzigs Sportdirektor hofft, dass Upamecano aufgrund der unsicheren Lage aufgrund der Coronavirus-Pandemie seine bisherigen Wechselabsichten verschiebe. „Er muss sich klar werden, was er genau vorhat, wie er seine Zukunft sieht. Vielleicht hat sich das durch die neue Situation ein Stück weit verändert“, sagte Krösche.