29. November 2019 / 21:15 Uhr

7:0! Die VfL-Frauen als Favoritenschreck-Schreck

7:0! Die VfL-Frauen als Favoritenschreck-Schreck

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Drei Tore: Pernille Harder bleibt Top-Torjägerin der Liga.
Drei Tore: Pernille Harder bleibt Top-Torjägerin der Liga. © Roland Hermstein
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Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg lösen ihre Pflichtaufgaben in der Bundesliga weiter souverän. Bei Bayer Leverkusen gab es am Freitagabend einen 7:0-Sieg.

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Der Respekt vor dem letzten Spiel der Hinrunde bei Bayer Leverkusen war bei den Fußballerinnen des VfL Wolfsburg groß - immerhin hatten die Gastgeberinnen am dritten Spieltag einen 2:1-Sieg beim FC Bayern geschafft. Doch die Mannschaft von Trainer Stephan Lerch erwies sich am Freitagabend als Favoritenschreck-Schreck, gewann mühelos mit 7:0 (4:0).

Im Vergleich zum 1:1 gegen Bayern gab es ein bisschen Rotation (Fridolina Rolfö, Pia-Sophie Wolter und Noelle Maritz spielten für Anna Blässe, Ingrid Engen und Felicitas Rauch), an der Spielfreude des VfL im Ulrich-Haberland-Stadion neben der BayArena änderte das allerdings nichts.

Bereits nach zehn Minuten war Bayers Ersatzkeeperin Anna Wellman, die ihr zweites Bundesligaspiel bestritt, erstmals geschlagen: Noelle Maritz setzte sich links stark ein und bediente Ewa Pajor, die nur noch in den Ball ins Tor grätschen musste - 0:1! So ging es dann weiter: Pajor auf Pernille Harder, satter Distanzschuss - 0:2. Pajor per Fallrückzieher auf Maritz, sehenswerter Volley - 0:3. Dann war wieder Harder dran - 0:4.

Auch nach Wiederanpfiff schaffte es der Tabellenneunte nicht, sich dem starken Pressing des Double-Gewinners zu entziehen. Und so half meist nur ein Foul: Bayers Lena Uebach brachte Maritz in der 51. Minute im Strafraum zu Fall, per Elfmeter vollendete Harder ihren Dreierpack. Rolfö legte nur zwei Minuten später mit ihrem dritten Saisontor in der Liga nach. Im Gegenzug die beste Bayer-Chance: Sara Doorsoun rettete gegen Ivana Rudelic.

Die Schlussphase mussten die Leverkusenerinnen dann auch noch zu zehnt absolvieren, die bereits verwarnte Uebach sah nach einem Foul an Maritz Gelb-Rot. Die eingewechselte Zsanett Jakabfi sorgte mit ihrem zweiten Bundesligator der Saison für den Endstand.

Verfolger Hoffenheim bekommt es Sonntag (14 Uhr) mit Turbine Potsdam zu tun, während Bayern München gegen Essen (ebenfalls Sonntag um 14 Uhr) unbedingt gewinnen muss, um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren. Die Mannschaft von Jens Scheuer hat bereits drei Zähler Rückstand auf Hoffenheim (25 Punkte) und ganze neun auf den VfL (31). Für die Wolfsburgerinnen geht es nächste Woche Sonntag (14 Uhr) in der Liga gegen den SC Sand weiter.

Bayer: Wellmann - Rackow (46. Jessen), Wirtz, Vinken, Sahlmann - Zeller, Wimmer, Csiszar (26. Reger), Rudelic, Uebach - Nikolic.

VfL: Lindahl - Doorsoun, Goeßling, Bloodworth (61. Wedemeyer), Maritz - Rolfö (62. Jakabfi), Popp, Gunnarsdottir, Wolter - Harder, Pajor (75. Minde).

Tore: 0:1 (10.) Pajor, 0:2 (14.) Harder, 0:3 (18.) Maritz, 0:4 (36.) Harder, 0:5 (51.) Harder (Foulelfmeter), 0:6 (53.) Rolfö, 0:7 (88.) Jakabfi.

Schiedsrichterin: Weigelt (Leipzig).

Zuschauer: 500.

Gelb/Rot: Uebach (72.).

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