06. Januar 2022 / 08:51 Uhr

7:2! Dresdner Eislöwen deklassieren Wölfe aus Selb

7:2! Dresdner Eislöwen deklassieren Wölfe aus Selb

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Pure Eislöwen-Freude: Mit einem zünftigen Schlussjubel ist der Start in die kurze Weihnachtspause besonders schön.
Auswärtssieg! Die Dresdner Eislöwen gewinnen in Selb. © Steffen Manig
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Die Eishockeycracks aus Elbflorenz feiern einen Auswärtssieg beim Schlusslicht Selb. Das Sonntagsspiel in Ravensburg wurde allerdings abgesagt.

Dresden. Nachdem das Heimspiel gegen Freiburg abgesagt war, ging es für die Dresdner Eislöwen am Mittwoch kurzfristig zum Aufsteiger ERC Selb. Beim Tabellenschlusslicht gaben sich die Schützlinge von Trainer Andreas Brockmann keine Blöße, gewannen souverän mit 7:2 (2:1, 3:1, 2:0) und damit landeten sie den dritten Sieg im dritten Spiel gegen Selb.

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Perfekter Start für Eislöwen

Andreas Brockmann meinte anschließend: „Wir sind natürlich sehr glücklich, dass wir gewonnen haben. Im ersten drittel haben wir aber bisschen zu viele Chancen zugelassen, haben etwas zu leichtsinnig gespielt. Ab dem zweiten Abschnitt haben wir das Spiel dann kontrolliert.“ Ob es planmäßig am Freitag daheim gegen Bad Tölz weitergeht, wird sich noch zeigen. Auch die Löwen hatten es mindestens mit einem Corona-Fall im Team zu tun. Die Partie am Sonntag in Ravensburg aber ist bereits abgesagt, nachdem auch der Spitzenreiter wegen Corona-Infektionen in Quarantäne musste.

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In der Netzsch-Arena von Selb erwischten die Elbestädter einen perfekten Start. Schon der erste Angriff der Blau-Weißen führte zum Erfolg. Timo Walther stocherte im Gewühl vor ERC-Keeper Michel Weidekamp den Puck durch die Beide des Keepers über die Linie zum 1:0 (2.). Aber die Gastgeber wollten sich keinesfalls verstecken und nutzten kleine Unachtsamkeiten der Dresdner. So konnte Jan Hammerbauer die noch von einem Dresdner abgefälschte Scheibe zum 1:1 (10.) einnetzten. Aber die spielerisch überlegenen Eislöwen schlugen drei Minuten später zurück. Kapitän Jordan Knackstedt wurde vom Tomas Andres perfekt bedient und konnte völlig frei die 2:1-Führung (13.) erzielen.


Rundqvist mit Schlusspunkt

Der Dresdner Stürmer Arturs Kruminsch meinte dennoch: „Es ist ein enges Spiel, wir dürfen Selb nicht unterschätzen.“ Der 33-Jährige ließ es sich anschließend auch nicht nehmen, im Namen der Mannschaft gute Genesungswünsche für Lanny Gare zu übermitteln. Der 43-jährige, der auch schon für Crimmitschau und die Füchse gespielt hat, erlitt am Silvestermorgen einen Schlaganfall und liegt im Krankenhaus.

Nach der Pause baute Jordan Knackstedt mit seinem zweiten Treffer den Vorsprung auf 3:1 (21.) aus. Wenig später kamen die Hausherren aber auch gefährlich vor das Dresdner Gehäuse, doch zweimal scheiterten die Wölfe an Goalie Janick Schwendener. In der 31. Minute nahm dann Johan Porsberger Maß und markierte das 4:1. Für den Schweden war dies Treffer Nummer 18 in dieser Saison. Die Selber Wölfe aber gaben keinesfalls auf. Und wieder war es Jan Hammerbauer, der auf 2:4 (34.) verkürzen konnte. Doch die Antwort der Sachsen ließ nur 34 Sekunden auf sich warten. Arne Upplegger zog einfach von der blauen Linie ab und die Scheibe zappelte zum 5:2 (35.) in den Maschen. Damit waren die Weichen schon auf Sieg gestellt.

Im Schlussabschnitt hatten die Gäste das Spiel klar unter Kontrolle. Philipp Kuhnekath erhöhte zunächst noch auf 6:2 (56.) und David Rundqvist setzte Sekunden vor dem Ende in Überzahl mit dem 7:2 den Schlusspunkt.