03. April 2021 / 21:03 Uhr

7:2 - Dresdner Eislöwen gewinnen Kellerduell in Bayreuth

7:2 - Dresdner Eislöwen gewinnen Kellerduell in Bayreuth

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Eislöwen-Coach Andreas Brockmann konnte nach dem 7:2-Auswärtserfolg bei den Bayreuth Tigers zufrieden sein. 
Eislöwen-Coach Andreas Brockmann konnte nach dem 7:2-Auswärtserfolg bei den Bayreuth Tigers zufrieden sein.  © Steffen Manig
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Nach fünf Niederlage in Serie konnte das Team von Trainer Andreas Brockmann im letzten Auswärtsspiel endlich wieder ein Erfolgserlebnis erzielen. 

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Dresden. Die Dresdner Eislöwen können doch noch gewinnen. Nach fünf Niederlagen in Serie setzten sich die Schützlinge von Andreas Brockmann am Ostersonnabend im Kellerduell bei Schlusslicht Bayreuth deutlich mit 7:2 (2:0, 3:1, 2:1) durch. „Nach den ersten drei, vier Minuten hätten wir schon mit 0.2 in Rückstand sein können. Da hat uns Goalie David Miserotti-Böttcher im Spiel gehalten. Als ich gerade eine Auszeit nehmen wollte, gab es den Videocall und das war unser Glück. Danach sind wir besser ins reingekommen, sind von Wechsel zu Wechsel und von Tor zu Tor sicherer geworden. Ich bin natürlich sehr froh, dass wir unser letztes Auswärtsspiel gewonnen haben“, so das Fazit von Andreas Brockmann, der auch diesmal mit einem Mini-Aufgebot antreten musste. Am Ostermontag erwarten die Blau-Weißen in heimischer Arena die Heilbronner Falken mit Ex-Eislöwen-Trainer Bill Stewart.

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Die Dresdner waren unkonzentriert in die Partie gestartet. So kamen die Hausherren gleich zu mehreren Chancen und David Miserotti-Böttcher bekam viel zu tun. In der 3. Minute rettete zudem noch Thomas Supis auf der Linie. Da gab es anschließend besagten Videobeweis. Eine Minute später vereitelte der Dresdner Jung-Keeper eine weitere dicke Chance von Ville Järveläinen. Dann aber setzte sich Dennis Swinnen sehr gut durch, passte zu Joe-Richard Kiss und der 20-Jährige netzt zum 1:0 (8.) ein. Als die Hausherren die erste Strafe kassierten, mussten die Dresdner zunächst zittern, weil sich Martin Davidek in Unterzahl die Scheibe geschnappt hatte, doch der ehemalige Elbestädter scheiterte an Miserotti-Böttcher.

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Im Gegenzug konnte Nick Huard den mitgelaufenen Roope Ranta bedienen und der Finne markierte noch in Überzahl das 2:0 (18.). „Die erste Phase von uns war nicht so gut. Da hat David wirklich einen super Job gemacht. Dann konnten wir unsere Chancen nutzen, aber wir müssen die Fehler abstellen“, meinte Verteidiger Alexander Dotzler nach dem ersten Drittel. Und das beherzigte sein Team. Drei Minuten nach Wiederbeginn erhöhte Toni Ritter auf 3:0 und nur zwei Minuten darauf baute René Kramer den Vorsprung auf 4:0 aus. Als Kevin Lavallée dann in der Kühlbox saß, nutzte Tyler Gron das Powerplay zum 1:4 (34.). Aber die Eislöwen antworteten wenig später. Nachdem sich Steve Hanusch gut durchgesetzt hatte, bediente er Nick Huard und dieser ließ sich nicht zweimal bitten, stellte mit dem 5:1 (40.) den alten Abstand wieder her.

Zu Beginn des Schlussdrittels gelang zwar Kurt Davis das 2:5 (43.), aber die Eislöwen hatten dennoch alles unter Kontrolle. In den Schlussminuten schraubten René Kramer (58.) und Roope Ranta (60.) das Ergebnis noch weiter in die Höhe. Der Bayreuther Trainer Petri Kujala schüttelte über sein Team nur den Kopf und bekannte: "Das war einfach nur peinlich."