05. April 2019 / 22:19 Uhr

7:5 bei den Starbulls Rosenheim: Hannover Scorpions wenden Play-off-Aus ab

7:5 bei den Starbulls Rosenheim: Hannover Scorpions wenden Play-off-Aus ab

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Christoph Koziol trifft zum 1:0 für die Hannover Scorpions gegen Lukas Steinhauer. Der Auftakt zu einem starken Auftritt der Niedersachsen bei den 
Starbulls Rosenheim. 
Christoph Koziol trifft zum 1:0 für die Hannover Scorpions gegen Lukas Steinhauer. Der Auftakt zu einem starken Auftritt der Niedersachsen bei den Starbulls Rosenheim.  © Achim Frank Schmidt
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Eine mutige Trainer-Entscheidung und eine überragende Phase- so gelingt der Auswärtssieg der Hannover Scorpions bei den Starbulls Rosenheim. Der Eishockey-Oberligist holt die Play-offs zurück nach Mellendorf. Das entscheidenden Spiel 5 ist Sonntag daheim.

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Die Hannover Scorpions haben in den Play-offs der Eishockey-Oberliga die Viertelfinal-Serie zurück nach Mellendorf gebracht. Die Mannschaft von Trainer Dieter Reiss gewann bei den Starbulls Rosenheim mit 7:5 (1:2, 4:2, 2:1) – es war ihr bester Auftritt dieser Play-offs. Die Serie steht nun 2:2. Das entscheidende fünfte Spiel beginnt am Sonntag um 16 Uhr in der Hus-de-Groot-Eisarena.

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Reiss' mutige Entscheidung trägt Früchte

Für die größte Überraschung hatte Reiss vor der Partie gesorgt. In einem Spiel, in dem seine Mannschaft mit dem Rücken zur Wand stand und nur mit einem Sieg das drohende Saisonende verhindern konnte, wechselte er den Torhüter und stellte Enrico Salvarani für Christoph Mathis zwischen die Pfosten. Diese Entscheidung wurde belohnt. Trotz fünf Gegentreffern zeigte Salvarani eine gute Leistung. Vor allem aber platzte in der Scorpions-Offensive endlich der Knoten – allein drei von sechs Powerplays führten zur Toren.

Bilder vom Eishockey-Spiel zwischen den Hannover Scorpions und Starbulls Rosenheim (Drittes Viertelfinale)

Erleichterung bei den Rosenheimern: Sie gehen in Führung. Zur Galerie
Erleichterung bei den Rosenheimern: Sie gehen in Führung. ©
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Plötzlich drehen die Scorpions auf

Beide Teams boten sich fast einen offenen Schlagabtausch. Ständig wechselte die Führung, nie konnte sich eine Mannschaft auf zwei Tore absetzen. Im ersten Drittel drehten Maximilian Vollmeyer (5.) und Dominik Daxlberger (18.) die Partie nach der Führung von Christoph Koizol (3.).

Im Mitteldrittel spielten die Gäste wie entfesselt. Tore von Björn Bombis (24., 37.), Marius Garten (30.) und Marian Dejdar (34.) sorgten für eine 5:4-Führung, für die Stabulls hatten zwischenzeitlich Vitezlav Bilek (28.) und Alexander Höller (31.) getroffen. Vor 3696 Zuschauern glich Dusan Frosch (44.) noch aus, ehe Chad Niddery (53.) den Puck zum 5:6 über die Linie stocherte. Sean Fischer entschied das Spiel 41 Sekunden vor Schluss zum 5:7-Endstand.

Tore: 0:1 (2:00) Koziol (Blank, Strakhov), 1:1 (4:55) Vollmayer (Fröhlich, Witala bei 5-3), 2:1 (17:00) Daxlberger (Vollmayer, Frosch), 2:2 (23:28) Bombis (Lehmann, Wilkens bei 5-4), 3:2 (27:19) Bilek (Bucheli, Vollmayer), 3:3 (29:25) Garten (Schmid, Bombis), 4:3 (30:42) Höller (Krumpe, Baindl), 4:4 (33:35) Dejdar (Wilkens, Schmid bei 5-4), 4:5 (36:52) Bombis (Schmid, Garten), 5:5 (43:40) Frosch (Bilek, Daxlberger), 5:6 (52:10) Niddery (Schmid bei 5-4), 5:7 (59:19) Fischer (Wilkens bei 5-6)

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