26. Januar 2018 / 10:11 Uhr

740 Polizisten, Hubschrauber und Wasserwerfer bei Dynamo Dresden – St. Pauli

740 Polizisten, Hubschrauber und Wasserwerfer bei Dynamo Dresden – St. Pauli

DNN
Dresdner Neueste Nachrichten
Wasserwerfer beim Spiel Dynamo Dresden gegen FC St. Pauli
Wasserwerfer beim Spiel Dynamo Dresden gegen FC St. Pauli © Stephan Lohse
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Laut Polizei verlief der Abend friedlich. Vier Dynamo-Fans müssen sich allerdings doch wegen Straftaten verantworten.

Dresden. Mit einem Großaufgebot hat die Polizei am Donnerstagabend das Zweitligaduell zwischen der SG Dynamo Dresden und dem FC St. Pauli kontrolliert. Laut Polizeidirektion waren 740 Beamte im Einsatz, darunter Reiterstaffel, Hubschrauber und mehrere Wasserwerfer.

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Am späten Abend bilanzierte die Polizei einen „friedlichen und sportbetonten Fußballabend“. Vier Dynamo-Anhänger müssen sich allerdings im Nachgang wegen Straftaten verantworten. So warf ein 48-Jähriger an der Blüherstraße einen illegalen Böller, der jedoch nicht detonierte. Ein 29-Jähriger beleidigte einen Polizisten, zwei 23 und 34 Jahre alte Männer hatten in Richtung des Gästeblocks den Hitlergruß gezeigt.

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Auf Seiten der Gästefans blieb es nach ersten Erkenntnissen komplett friedlich. Trotz langer Wartezeiten an nur zwei Einlassschleusen und noch längerer Wartezeiten beim Verlassen des Dresdner Stadions blieben die Anhänger des FC St. Pauli entspannt. Auch von mehreren Hitlergrüßen und Gewaltandrohungen aus dem Nachbarblock ließen sich die Hamburger nicht aus der Reserve locken, sondern feierten ihren Sieg.