15. September 2019 / 18:45 Uhr

8:1! Eichholzer SV schießt SVG Pönitz ab

8:1! Eichholzer SV schießt SVG Pönitz ab

Daniel Politowski
Lübecker Nachrichten
Es läuft für Jannik Gerlach. Ganze fünf Treffer steuerte er zum 8:1 gegen SVG Pönitz bei.
Es läuft für Jannik Gerlach. Ganze fünf Treffer steuerte er zum 8:1 gegen SVG Pönitz bei. © Agentur 54°
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Eintracht Groß Grönau lässt Borussia Möhnsen trotz Rückstand keine Chance, Schackendorfer SV gewinnt turbulentes Spiel gegen Rapid Lübeck

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Eichholzer SV - SVG Pönitz 8:1

Tabellenführer Sereetzer SV hatte beim mühelosen 4:0-Erfolg gegen VfL Tremsbüttel vorgelegt, jetzt galt es, für den Eichholzer SV als ärgstem Verfolger der Ostholsteiner gegen Aufsteiger SVG Pönitz nachzulegen, um dranzubleiben. Und das gelang den Lübeckern dann auch eindrucksvoll, die nach fünf Gerlach-Treffern mit 8:1 die Oberhand behielten. Das Spiel zwischen dem Aufstiegsaspiranten und dem Aufsteiger war dabei schon nach 22 Minuten entschieden, nachdem Sebastian Sutor (3.), Jannik Gerlach (13., Elfmeter, 18., direkter Freistoß) und erneut Sutor (22.) für die frühe und deutliche Führung sorgten. Der Anschlusstreffer durch Sascha Koch war schon nur noch Ergebniskosmetik (33.).

Nach Wiederanpfiff kam dann zwar etwas Ruhe in die Partie, doch Eichholz musste die Partie nur verwalten, da Pönitz kaum etwas entgegenzusetzen hatte. Zwanzig Minuten vor Ende der Partie machte der ESV nochmal ernst und erhöhte durch einen Gerlach-Hattrick (71., 85., 87.) auf 7:1. Für den Schlusspunkt sorgte dann der ebenfalls starke Muhammed Özkaya (90.).

Eintracht Groß Grönau - Borussia Möhnsen 5:1

Auch im achten Spiel gab es für Borussia Möhnsen keine Punkte. Bei Eintracht Groß Grönau reichte auch eine Führung nicht - nach einem Platzverweis endete das Spiel 5:1 für Grönau. Lange mussten die Zuschauer im ersten Durchgang warten, bis das erste Tor der Partie fiel. Hendrik Siehl brachte die Gäste in Führung (41.), womit vor der Partie aufgrund des bisherigen Saisonverlaufs wohl die wenigstens gerechnet hatten. Nach Wiederanpfiff übernahm Grönau jedoch schnell wieder die Kontrolle über das Spiel und drehte das Spiel durch drei Tore innerhalb von sieben Minuten. Erst erzielte Sertac Bolat den wichtigen Ausgleich, ehe Lucas Rackwitz mit einem Doppelpack innerhalb einer Minute für die Vorentscheidung sorgte (60., 61.) Zehn Minuten vor Schluss schwächte der Aufsteiger sich dann auch noch selbst, als Borussia-Schlussmann Jan Hoinkins mit gelb-rot vorzeitig in die Kabine geschickt wurde (80.). Danach war jegliche Gegenwehr gebrochen und Grönau hatte endgültig leichtes Spiel. Durch zwei Tore von Maurice Karro (84., Strafstoß, 89.) erhöhte Grönau auf 5:1 und gewann am Ende trotz des Rückstands verdient.

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SV Schackendorf - Rapid Lübeck 4:2

Es sollte ein Spiel werden, in dem neben den Teams auch der Mann mit der Pfeife im Mittelpunkt stand - zumindest, wenn man es mit Schackendorf hält. Am Ende setzte sich die Dybowski-Elf mit 4:2 gegen Rapid Lübeck durch. Dabei begann das Spiel für die Gastgeber nicht vielversprechend. Emmanuel Rivera brachte die Hansestädter nach 26 Minuten in Führung. Vorangegangen war ein Foul an SVS-Keeper Tost, der behandelt werden musste - die Pfeife des Schiedsrichters blieb jedoch stumm. Nachdem es mit 1:1 in die Pause gegangen war, kam Schackendorf besser aus der Kabine. Gleich zwei Mal in Folge hatte Rapid Glück, als Merlen Soost zunächst nur den Pfosten traf, ehe Bernoth einen Ball nur um Zentimeter am Rapid-Gehäuse vorbeisetzte (52.). Keine zehn Minuten später machte Soost es dann besser und erzielte den wichtigen und verdienten Ausgleich (60.). Anschließend stand erneut der Schiedsrichter im Mittelpunkt, als er zunächst Trainer Thomas Dybowski und Maurice Uhlenbrock die gelbe Karte zeigte, nur um wenig später auch SVS-Keeper Tost mit gelb zu verwarnen. Auf der anderen Seite sorgte er dann für Verwirrung, als Kim Lamprecht nach einem Foul behandelt werden musste, aber für Freistoß Rapid entschied (70.). Fünf Minuten später war es dann Nippert, der die erneute Führung für Rapid erzielte, doch jetzt sollte es erst richtig losgehen (75.). Die spannende Schlussphase einleutend, traf Uhlenbrock erst zum wichtigen Ausgleich (82.), ehe Kevin Kolepp den umjubelten Führungstreffer erzielte (86.). Den Deckel auf die Partie machte dann Uhlenbrock mit seinem zweiten Treffer und erzielte in der Nachspielzeit das 4:2 (90.+2). Dass Fabian Plewka eine Minute später mit gelb-rot vom Spielfeld geschickt wurde, änderte nichts mehr am letztlich verdienten und wichtigen Sieg für Schackendorf.

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