06. Februar 2022 / 22:14 Uhr

92 Punkte! Dresdner Eislöwen stellen mit Sieg gegen Heilbronn neuen Vereinsrekord auf

92 Punkte! Dresdner Eislöwen stellen mit Sieg gegen Heilbronn neuen Vereinsrekord auf

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Die Dresdner Vladislav Filin (l.) und Arturs Kruminsch bejubeln das 4:1.
Die Dresdner Vladislav Filin (l.) und Arturs Kruminsch bejubeln das 4:1. © Steffen Manig
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Die Dresdner Cracks besiegen die Falken mit 4:1 und haben nun schon 92 Punkte auf dem Konto – so viele wie noch nie zuvor.

Dresden. Die Dresdner Eislöwen bleiben in der DEL 2 weiterhin das Maß der Dinge. Nach den beiden sensationellen Auswärtssiegen binnen 24 Stunden in Bad Tölz und Kaufbeuren legten die Schützlinge von Trainer Andreas Brockmann am Sonntag vor 1809 Zuschauern in der heimischen Arena nach und bezwangen auch die Heilbronner Falken mit 4:1 (2:1, 1:0, 1:0).

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Damit haben die Elbestädter bereits 92 Punkte auf ihrem Konto. Das ist ein neuer Vereinsrekord – der bisherige lag bei 89 Punkten. Und es liegen noch elf Hauptrundenspiele vor den Blau-Weißen, da sollte auch die magische 100-Punkte-Marke wohl demnächst fallen. Bereits am Mittwoch geht es mit dem nächsten Heimspiel gegen die Freiburger Wölfe weiter. Andreas Brockmann will von Superlativen nach wie vor nichts wissen und versucht stets, den Puck flach zu halten: „Schon in dieser Woche geht es mit drei Spielen weiter. Wir schauen nicht so sehr auf die Tabelle“, betont der 54-Jährige, der nach dem achten Sieg in Folge sehr zufrieden war: „Wir haben gegen einen sehr guten Gegner gespielt. Wir wussten, sie kommen im ersten Drittel immer gefährlich, sehr hart und laufstark. Wir haben unsere Probleme gehabt, aber wir finden immer wieder einen Weg, um die Spiele für uns zu entscheiden.“ Besonders gefiel dem Trainer: „Heute hat das Powerplay gut funktioniert und wir haben gut Unterzahl gespielt. Wir sind im zweiten Drittel immer besser ins Spiel gekommen und haben zum Schluss dann die Partie kontrolliert und wenig zugelassen. Da muss sich ich den Jungs ein Kompliment machen, die Monat für Monat alles geben, immer bereit sind, nie aufgeben“, so Brockmann. Er betonte, dass dies nicht selbstverständlich sei.

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Tatsächlich ging es von der ersten Minute an zur Sache. Beide Teams agierten mit aggressivem Forechecking. Und wieder einmal konnten die Eislöwen in Führung gehen. Nachdem sich Simon Karlsson sehr gut durchgesetzt hatte, netzte Vladislav Filin mit seinem zehnten Saisontor zum 1:0 (8.) ein. Doch sechs Minuten später folgte die Antwort der Falken. Ex-Eislöwe Stefan Della Rovere markierte mit einem Schlagschuss den 1:1-Ausgleich. Als die Gastgeber dann aber kurz vor der Pause zu einem Überzahlspiel kamen, besorgte David Suvanto nach schönem Pass von Tomas Andres den erneuten Führungstreffer zum 2:1 (19.).

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Im zweiten Abschnitt gab es einige Strafen auf beiden Seiten und erneut waren es die Brockmann-Schützlinge, die ein Powerplay nutzten. Diesmal zog Simon Karlsson ab und Yannick Drews fälschte den Schuss noch ab zum 3:1 (38.). Im Schlussdrittel ließen sich die Blau-Weißen nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. Arturs Kruminsch vollendete ein sehenswertes Solo mit dem 4:1 (48.) und machte damit endgültig den Deckel drauf. „Zur Zeit läuft´s bei uns. Wir haben viel Selbstvertrauen und mit Janick Schwendener hatten wir auch wieder einen starken Rückhalt im Tor“, meinte Kruminsch nach der Partie, die auch ganz nach dem Geschmack der Fans verlaufen war.

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