16. Juli 2019 / 16:44 Uhr

96-Meinung: Hausgemachte Torwart-Baustelle - Schlaudraff braucht jetzt zwei Keeper

96-Meinung: Hausgemachte Torwart-Baustelle - Schlaudraff braucht jetzt zwei Keeper

Andreas Willeke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Michael Esser und Philipp Tschauner verlassen Hannover 96 höchstwahrscheinlich. Letzterer ist auf dem Sprung zu RB Leipzig. Das heißt für Jan Schlaudraff jede Menge Arbeit. 
Michael Esser und Philipp Tschauner verlassen Hannover 96 höchstwahrscheinlich. Letzterer ist auf dem Sprung zu RB Leipzig. Das heißt für Jan Schlaudraff jede Menge Arbeit.  © Florian Petrow
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Damit hätte Philipp Tschauner wohl selbst nicht gerechnet, doch plötzlich klopft Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig an. Ein Glück für den Torwart von Hannover 96, der Verein ist nun aber gezwungen zu handeln. Ein Kommentar von SPORTBUZZER-Redakteur Andreas Willeke. 

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Eben wird bei 96 noch über einen weiteren Innenverteidiger diskutiert, da reißt hinter der Abwehr eine neue Baustelle auf. Philipp Tschauner, als Ersatztorwart vorgesehen, sitzt wohl lieber in Leipzig auf der Bank als in Hannover. Der Wechsel soll noch in dieser Woche abgewickelt werden.

Hannover 96: Bilder vom Vormittagstraining (16. Juli)

Sieht aus wie Rhythmische Sportgymnastik, war dann aber doch nur ein Kopfballduell zwischen 
Chris Gloster (links) und Julian Korb.
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Sieht aus wie Rhythmische Sportgymnastik, war dann aber doch nur ein Kopfballduell zwischen Chris Gloster (links) und Julian Korb. ©
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Gratulation, Tschauni!

Für den 33-jährigen Tschauner wäre das Angebot wie ein Lottogewinn, zumal ihm nach der Zeit in kurzen Hosen ein Anschlussvertrag angeboten worden sein soll. Da kann man nur gratulieren und alles Gute wünschen.

Für 96 wäre das allerdings weniger schön, auch wenn eine halbe Million an Ablöse reinkommen sollte – denn 96 verkauft mit Tschauner den falschen Torwart.

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"Mit Zieler hat der Verein bewusst Kollateralschäden in Kauf genommen"

Durch die Verpflichtung von Ron-Robert Zieler als neue Nummer eins hat der Klub ja bereits Michael Esser verprellt. Der beste der Absteiger wird sich verständlicherweise nicht hinter Zieler auf die Bank setzen. Sein geplanter Verkauf wäre die beste Lösung des hausgemachten Problems. Das heißt im Klartext: 96 braucht zwei neue Torhüter, wenn Tschauner und Esser gehen.

Mit der Heimholung und langfristigen Bindung Zielers hat der Verein bewusst Kollateralschäden in Kauf genommen. Durch Tschauners Wechselwunsch sind die Nebenwirkungen noch größer geworden. Sportchef Jan Schlaudraff muss jetzt auf die Schnelle zwei Lücken im Tor und eine in der Abwehr schließen – auch dabei viel Glück.

Die besten Torschützen von Hannover 96 seit 2000 (jeweils für jeweilige Saison).

Saison 2018/19: Hendrik Weydandt - 6 Tore Zur Galerie
Saison 2018/19: Hendrik Weydandt - 6 Tore ©
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