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96-Meinung: Heldt's Vertragsverlängerung ist marktunüblich

Das Vertrauen in Horst Heldt litt stark, doch seinen Job macht er nach wie vor gut. Was das Aufgabenfeld von Martin Andermatt angeht, stellt Hannover-Sportchef Carsten Bergmann in Frage, wie das Verantwortlichen-Trio dazu steht.  © Petrow/Collage

Der Vertrag von Horst Heldt wurde verlängert. Das sorgte mehr für Euphorie denn für Aufruhr. Trotz seiner Flirts mit anderen Bundesligisten wird die Arbeit von Horst Heldt honoriert und belohnt - ziemlich unüblich für einen Bundesligisten, findet Hannover-Sportchef Carsten Bergmann. 

Es gibt wohl nur wenige Bundesliga-Vereine, die Horst Heldt nach dem zweiten Fremdflirt mit der Klassenkonkurrenz im Job belassen hätten, zumal nach der Köln-Causa noch heimlich, still und leise sein Managervertrag bei 96 inklusive Gehaltsplus verlängert wurde. Das Vertrauen war futsch, und mit dem Abschied mehrerer Leistungsträger die sportliche Perspektive mindestens schwierig. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Horst Heldt im Sommer offenbar einen ordentlichen Job gemacht hat. Die Qualität der Mannschaft wurde nach den aktuellen Eindrücken erhöht.

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Andermatts Ideen haben wenig Gewicht

Martin Kind hat damals marktunüblich auf Heldt gesetzt – auch, weil eine Kündigung eine saftige Abfindung bedeutet hätte. Und auch, weil er mit André Breitenreiter einen fähigen Mann mit Transferverständnis im heldtschen Umfeld wusste, der ein von Hause aus hohes Interesse hat, mit den überschaubaren 96-Mitteln Maximales zu erzielen. Das Breite-Sicherheitsnetz.

Die Manager von Hannover 96 seit 1996:

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Franz Gerber: Der gebürtige Münchener war gleich zweimal als 96-Manager im Amt. Das erste Mal von 1996 bis 1999 und nach seiner zwischenzeitlichen Tätigkeit als 96-Trainer ein weiters Mal von Juli bis Dezember 2001.

Kind merkt die Spannung

Dabei wurde als Aufpasser eigentlich Martin Andermatt geholt, der Schweizer bekam sogar einen Aufsichtsratsposten inklusive Veto-Recht. Das fand das Trio Heldt/Breitenreiter/Assistent Gerhard Zuber noch nie sonderlich witzig, Andermatts Meinung hatte bei ihnen wenig Bedeutung – ebenso die Transfervorschläge des Schweizers. Eine Problematik, die auch Kind erkannt hat. Andermatt zeigt sich nur selten in Hannover, Heldt hingegen ist wieder richtig präsent.

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