13. September 2018 / 15:01 Uhr

96-Meinung: Saisonauftakt bringt Ruhe und Zufriedenheit bei Hannover 96

96-Meinung: Saisonauftakt bringt Ruhe und Zufriedenheit bei Hannover 96

Jonas Freier
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Ruhig bleiben, zeigt André Breitenreiter an.
"Ruhig bleiben", zeigt André Breitenreiter an. © Andreas Gebert/dpa
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Zwei Spieltage in der Bundesliga sind rum und Hannover 96 und Trainer André Breitenreiter haben gezeigt, dass sie eine Mannschaft sind, die in der Klasse mithalten kann. Nach zwei Unentschieden zum Auftakt ist alles ruhig in Hannover, meint Sportbuzzer-Redakteur Jonas Freier.

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Wie gut, dass André Breitenreiter zu Saisonbeginn nicht zweimal verloren oder gewonnen, sondern zweimal unentschieden gespielt hat. Sonst hätte die Öffentlichkeit ja gleich wieder verrückt gespielt. Irgendwelche Experten hätten den 96-Trainer entweder schon fast entlassen (bei zwei Niederlagen) oder zum größten Taktikfuchs neben Pep Guardiola gekürt (nach zwei Siegen). Das 1:1 in Bremen und das 0:0 gegen Dortmund zeigen aber erst mal nur eins: Breitenreiter hat auch aus dem neuen 96-Gefüge eine wettbewerbsfähige Mannschaft geformt, welche Ziele damit zu erreichen sind, wird sich zeigen. Meister und Pokalsieger eher nicht, obwohl: Es gibt schlimmere Gegner als Wolfsburg zu Hause in der 2. Pokalrunde. Und danach ist bei einer günstigen Auslosung alles möglich. Aber egal.

Die Zweitrunden-Spiele von Hannover 96 im DFB-Pokal seit dem Pokalsieg von 1992:

<b>2017: VfL Wolfsburg - Hannover 96:</b> Am Mittwoch, den 25. Oktober, um 18:30 Uhr treffen die Roten in der 2. Runde auf Wolfsburg, den Pokalsieger der Saison 2014/2015. Das letzte Aufeinandertreffen im Pokal war 1987 in der 1. Runde. Hannover 96 verlor vor 30 Jahren mit 3:0. Zur Galerie
2017: VfL Wolfsburg - Hannover 96: Am Mittwoch, den 25. Oktober, um 18:30 Uhr treffen die Roten in der 2. Runde auf Wolfsburg, den Pokalsieger der Saison 2014/2015. Das letzte Aufeinandertreffen im Pokal war 1987 in der 1. Runde. Hannover 96 verlor vor 30 Jahren mit 3:0. ©
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​Ruhig und zufrieden

Nach zwei Bundesliga-Spieltagen sind wir in Hannover ruhig und zufrieden, anderswo sind sie vorlaut und unzufrieden. In München zum Beispiel hat Niko Kovac erwartungsgemäß zweimal gewonnen (3:1 gegen Hoffenheim, 3:0 in Stuttgart) – und schon trompetet Clubchef Kalle Rummenigge, das sei „der Beweis, dass wir mit Niko den richtigen Trainer hierhergeholt haben“. Warten wir mal die Champions League ab.

Der selbsternannte Bayern-Jäger Bayer hat die beiden ersten Spiele verloren (0:2 in Gladbach, 1:3 gegen Wolfsburg) – und schon gibt es „eine Hysterie, die nicht zu ertragen ist“, sagt Rudi Völler. Leverkusens Sportchef verteidigt natürlich seinen bereits angezählten Trainer Heiko Herrlich. Das hat erst mal nichts zu sagen. Zwei Spiele sind zu wenig, warten wir das dritte ab.

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