04. Oktober 2018 / 22:00 Uhr

96-Meinung: Was Eintracht Braunschweig und Hannover 96 verbindet

96-Meinung: Was Eintracht Braunschweig und Hannover 96 verbindet

Uwe von Holt
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
SPORTBUZZER-Redakteur Uwe von Holt zeigt die aktuellen Parallelen von Hannover 96 und Eintracht Braunschweig auf. 
SPORTBUZZER-Redakteur Uwe von Holt zeigt die aktuellen Parallelen von Hannover 96 und Eintracht Braunschweig auf.  © imago/Collage
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Ja, die Eintracht aus Braunschweig... Wir in Hannover sympathisieren vielleicht nicht allzu sehr mit den "Löwen", doch ihre Situation ist bezeichnend für das Sprichwort: "So schnell kann es gehen." Was hat 96 mit ihnen gemein - und was nicht? SPORTBUZZER-Redakteur Uwe von Holt klärt auf. 

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Geht ja manchmal sehr schnell – vor nicht mal anderthalb Jahren, im Mai 2017, duellierte sich Eintracht Braunschweig in der Relegation mit Wolfsburg um einen Platz in der Bundesliga. Der Zweitligadritte, nur durch den 0:6-Aussetzer in Bielefeld im Aufstiegsrennen hinter 96 geblieben, scheiterte unglücklich an den ungeliebten Auto-Nachbarn.

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So ähnlich und so unterschiedlich zugleich

Irgendjemand bei der Eintracht, der Täter ist noch nicht eindeutig identifiziert, muss danach aus Frust auf den blau-gelben Selbstzerstörungsknopf gedrückt haben, es begann jedenfalls ein unvergleichlicher Sturzflug bis ans Ende der dritten Liga. Und bis auf den Dorfplatz des SV Drochtersen/Assel, wo sich Braunschweig gestern im Viertelfinale nach Elfmeterschießen aus dem berühmten Landespokal-Wettbewerb verabschiedete.

Wir in Hannover schauen traditionell besonders aufmerksam nach Braunschweig, aus alter Verbundenheit, aus Hassliebe – nicht aus Mitleid, das verbietet sich ja gerade. Auch 96 ist trauriger Tabellenletzter, allerdings zwei Klassen höher und mit einfacher begründbaren Hoffnungen auf Besserung, wenn man auf den emsigen Trainer und einige tapfere Spieler schaut.

Diese Siege feierte Hannover 96 im Jahr 2018:

In der ersten Runde des DFB-Pokals und damit im ersten Pflichtspiel dieser Saison konnte Hannover 96 gleich mehrmals jubeln. Gegen den Karlsruher SC setzte sich das Team von André Breitenreiter souverän mit 6:0 durch. Den ersten Treffer der Partie erzielte Neuzugang Kevin Wimmer (2.v.l.). Zur Galerie
In der ersten Runde des DFB-Pokals und damit im ersten Pflichtspiel dieser Saison konnte Hannover 96 gleich mehrmals jubeln. Gegen den Karlsruher SC setzte sich das Team von André Breitenreiter souverän mit 6:0 durch. Den ersten Treffer der Partie erzielte Neuzugang Kevin Wimmer (2.v.l.). ©
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Trainer-Experiment gescheitert

Braunschweig hingegen hat es mit der Runderneuerung der Mannschaft nach dem Abgang der Trainerlegende Torsten Lieberknecht deutlich übertrieben, dazu mit dem unerfahrenen Dänen Henrik Pedersen ein zu riskantes Trainer-Experiment versucht, das heute beendet sein dürfte. Die Positivseher lassen sich trotzdem nicht unterkriegen und haben eine tröstliche Wahrheit: Es kann nur noch aufwärts gehen!

Das gilt für Braunschweig und Hannover gleichermaßen.

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