03. August 2019 / 19:49 Uhr

96-Meinung: Wille und Mittel waren da - nur bis zur Strafraumgrenze

96-Meinung: Wille und Mittel waren da - nur bis zur Strafraumgrenze

Jonas Szemkus
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Marvin Ducksch und Co. lassen bei 96 noch Torgefahr vermissen.
Marvin Ducksch und Co. lassen bei 96 noch Torgefahr vermissen. © Florian Petrow
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Auch beim 1:1 gegen den SSV Jahn Regensburg fehlte es Hannover 96 an Effektivität und Zielstrebigkeit. Auf der Leistung lässt sich dennoch aufbauen, meint SPORTBUZZER-Redakteur Jonas Szemkus. Gleichzeitig bedürfe es aber schnellen Korrekturen.

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Es fehlt noch was bei 96, nicht nur die Punkte. Der Bundesliga-Absteiger dümpelt nach dem 1:1 gegen Regensburg im Tabellen-Niemandsland herum. Dabei war Hannover reifer, entschlossener, mit mehr Ideen und viel mehr Qualität als die Gäste aus Regensburg. Aber was nutzt das, wenn das am Ende doch nur ein Pünktchen bringt.

Wie zum Start in Stuttgart fehlte die von Mirko Slomka geforderte Effektivität. Wer so fahrlässig mit vernünftigen, guten und besten Chancen umgeht, wird in der stark besetzten 2. Liga Probleme bekommen. Zumindest, wenn er still und leise eben doch vom schnellen Wiederaufstieg träumt. Der Wille war da, die Mittel - nur bis zur Strafraumgrenze.

Die Roten in Noten: So waren die Spieler von Hannover 96 gegen Jahn Regensburg in Form

Ron-Robert Zieler: Verschätzt sich bei einer Flanke, die er scharf macht. Hält aber den Elfmeter von Grüttner und seine Mannschaft damit im Spiel. Wehrt den Schuss vor dem Ausgleich dann wieder genau in den Lauf von Albers ab - Kann er besser lösen. Note 4 Zur Galerie
Ron-Robert Zieler: Verschätzt sich bei einer Flanke, die er scharf macht. Hält aber den Elfmeter von Grüttner und seine Mannschaft damit im Spiel. Wehrt den Schuss vor dem Ausgleich dann wieder genau in den Lauf von Albers ab - Kann er besser lösen. Note 4 ©
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Vielleicht passiert noch etwas auf dem Transfermarkt

96 hätte ein wunderschönes Heimdebüt feiern können, mit gut gelauntem Ausklang auf dem Maschseefest. So müssen sich die Profis mit dem ersten Punkt zufrieden geben – und irgendwie das Positive des Auftrittes herausfiltern. Die Ansätze stimmten, darauf lässt sich aufbauen. Das Spiel: nicht schlecht, nur unvollendet. Mit Tempo hielt 96 die Regensburger in der eigenen Hälfte, kombinierte sich nach vorne.

Und doch machten sie zu wenig draus. Nur bei Weydandt Premierentor spielte 96 den Angriff mal bis ganz zum Ende konsequent aus. Der Ausgleich war dann zwar eher Zufallsprodukt. Aber davon kann 96 sich nichts kaufen. Auf der Leistung hingegen kann 96 aufbauen.

Um die eigenen Ansprüche nicht bald nach unten korrigieren zu müssen: besser schnell. Gut möglich, dass dafür noch was auf dem Transfermarkt passiert. Bis jetzt ist 96 noch nicht wirklich in der 2. Liga angekommen. Aber zumindest ist Besserung in Sicht.

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96-Kapitän Marvin Bakalorz: Die Enttäuschung ist groß, wir waren 90 Minuten lang die bessere Mannschaft. Man hat gesehen, wie stark wir eigentlich sind. Aber wir haben viele Großchancen und schaffen es nicht, das 2:0 zu machen. Wir müssen langsam mit anfangen, mehr zu punkten. Trotzdem kann man viel Positives mitnehmen. Zur Galerie
96-Kapitän Marvin Bakalorz: "Die Enttäuschung ist groß, wir waren 90 Minuten lang die bessere Mannschaft. Man hat gesehen, wie stark wir eigentlich sind. Aber wir haben viele Großchancen und schaffen es nicht, das 2:0 zu machen. Wir müssen langsam mit anfangen, mehr zu punkten. Trotzdem kann man viel Positives mitnehmen." ©

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