12. März 2019 / 11:19 Uhr

96-Stadionchef erklärt: "Keine Rasenheizung der Welt kann diese Schneemenge wegtauen"

96-Stadionchef erklärt: "Keine Rasenheizung der Welt kann diese Schneemenge wegtauen"

Andreas Willeke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Aufgrund des starken Schneefalls musste die Partie von Hannover 96 gegen Bayer 04 Leverkusen zweimal unterbrochen werden.
Aufgrund des starken Schneefalls musste die Partie von Hannover 96 gegen Bayer 04 Leverkusen zweimal unterbrochen werden. © Florian Petrow
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Hätte Hannover 96 auf den Schneefall besser vorbereitet sein müssen? Hat die Rasenheizung nicht funktioniert? Fragen, die sich nach dem 2:3 gegen Bayer Leverkusen stellen – und die der 96-Stadionchef Thorsten Meier beantwortet. 

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Hätte 96 auf den Schneefall besser vorbereitet sein müssen? Hat die Rasenheizung nicht funktioniert? Fragen, die sich nach dem 2:3 gegen Leverkusen stellen – und die der 96-Stadionchef beantwortet. „Die Rasenheizung läuft durchgehend seit November“, erklärt Thorsten Meier, „sie ist dazu da, dass der Boden nicht gefriert.“ Die Temperatur am Rasen „beträgt sechs bis acht Grad“, weiß Meier, „wenn es so heftig schneit wie am Sonntag, dann bleibt der Schnee erst mal liegen. Keine Rasenheizung der Welt kann diese Schneemengen wegtauen.“ Die einzige Chance, schneebefreit zu spielen, sei, „wenn man im Vorlauf den Platz abzieht“, erklärt Meier. In der Halbzeitpause sind so beide Strafräume freigeschoben worden.

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Bilder vom Spiel der 1. Bundesliga zwischen Hannover 96 und Bayer 04 Leverkusen

Leverkusens Kai Havertz (links) ist deutlich vor Hannovers Walace am Ball. Zur Galerie
Leverkusens Kai Havertz (links) ist deutlich vor Hannovers Walace am Ball. ©

„Wir beschäftigen uns immer mit dem Wetter und waren auch vorbereitet“

Bei der ersten von Schiedsrichter Sören Storks angeordneten Spielunterbrechung (25.) sollten die Strafraumlinien freigefegt werden. „Das hätte vielleicht etwas schneller gehen können“, räumt der Stadionchef ein. Zwei Helfer mühten sich da ab, Leverkusens Kevin Volland half mit seinen Füßen mit. Bei der zweiten Unterbrechung (40.), als alle Linien gefegt werden sollten, hatte 96 zehn Mann am Besen. „Auf jeder Seite fünf Leute, das ging ratzfatz“, findet Meier, der auch sagt: „Wir beschäftigen uns immer mit dem Wetter und waren auch vorbereitet.“ Als Beispiel dienen ihm die 13 roten Schnee-Bälle (zwölf für die Balljungen plus ein Spielball), die in der 10. Minute am Platz verteilt wurden.