28. Oktober 2019 / 19:23 Uhr

A-Jugend des VfL Lübeck-Schwartau vergibt Auswärtssieg

A-Jugend des VfL Lübeck-Schwartau vergibt Auswärtssieg

Andreas Oelker
Lübecker Nachrichten
Sechsfacher VfL-Torschütze mit links: Sebastian Potz war der erfolgreichste Schwartauer Angreifer in Lemgo.
Sechsfacher VfL-Torschütze mit links: Sebastian Potz war der erfolgreichste Schwartauer Angreifer in Lemgo. © Agentur 54°
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Überlegen, aber am Ende nicht clever genug: Bad Schwartaus A-Jugend-Handballer spielen bei der HSG Lemgo nur 28:28.

Punktgewinn oder Punktverlust? Das war für VfL-Trainer Mirko Baltic auch 24 Stunden nach dem Abpfiff in Lemgo, nach dem 28:28 (17:16) seiner Bad Schwartauer A-Jugend-Handballer im Bundesliga-Gastspiel bei der HSG in Nord-Ostwestfalen, keine Frage. Der 40-Jährige stellte klar: „So ein Spiel musst du am Ende einfach gewinnen. Da gibt es wirklich keine zwei Meinungen . . .“

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Guter Start, knappe Pausenführung

Und mit seiner Einschätzung dürfte er am Sonntag auch in der Halle der Gesamtschule am Vogelsang nicht allein gewesen sein. Denn Schwartaus U19 präsentierte sich vor offiziell 97 Zuschauern über weite Strecken der Partie als das bessere Team. In der ersten Halbzeit führte der VfL-Nachwuchs daher verdientermaßen mit 6:3 (11.) und 10:7 (17.), ließ die Gastgeber zur Pause aber nach deren erstmaliger Führung (13:12/24.) mit einem 16:17-Zwischenstand auf Tuchfühlung bleiben.

Zwei-Minuten-Strafe hilft Lemgo auf die Sprünge

Im zweiten Abschnitt nahezu das gleiche Bild: Schwartau legte über ein 20:16 (34.) und 22:17 (38.) ein 23:18 (41.) vor, verlor dann aber im Übereifer erneut den Faden. Eine Zwei-Minuten-Strafe für Mats Schramm nutzte Lemgo dazu, sich wieder auf 21:23 (43.) heranzukämpfen. Und nach 51 Minuten prangte plötzlich ein 26:25 auf der elektronischen Anzeigetafel . . .

Puchert patzt aus sieben Metern

Daraus machten Simon Herbers und Lukas Laveaux zwar wieder ein 27:26 aus VfL-Sicht. Doch nach dem 28:27 durch Sebastian Potz verpasste Mats Puchert 105 Sekunden vor dem Abpfiff per Siebenmeter das 29:27. Und so kamen die Lemgoer durch Christian Herz’ fünftes Feldtor tatsächlich noch zum mehr als schmeichelhaften Remis. Dazu meinte Coach Baltic: „Ich möchte trotzdem keinem Einzelnen einen Vorwurf machen. Uns hat als Mannschaft die nötige Spielintelligenz, die nötige Cleverness gefehlt.“

VfL-Tore: Potz 6, M. Hagen 5/1, Puchert 4, Laveaux, Seyfferth, N. Hagen je 3, Herbers 2, Steingrübner, Schramm je 1.