12. Juni 2019 / 17:08 Uhr

Geschafft! A-Jugend des TSV Anderten nach drei Jahren zurück in der Bundesliga!

Geschafft! A-Jugend des TSV Anderten nach drei Jahren zurück in der Bundesliga!

Uwe Serreck
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mit der nötigen Prise Lockerheit haben die A-Junioren der TSV Anderten den Aufstieg in die Bundesliga geschafft.
Mit der nötigen Prise Lockerheit haben die A-Junioren der TSV Anderten den Aufstieg in die Bundesliga geschafft. © privat
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Sie sind zurück im deutschen Oberhaus: Die A-Jugend des TSV Anderten hat durch das Erreichen des zweiten Platzes in der Aufstiegsrunde in der Groß Lafferde die Rückkehr in die Bundesliga geschafft. "Absolut wichtig für uns", betont Spartenleiter Klaus-Jürgen Kracke.

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Die A-Jugend des TSV Anderten ist nach drei Jahren zurück in der Bundesliga. Die Mannschaft von Nenad Pancic erkämpfte sich bei der Aufstiegsrunde in Groß Lafferde Platz zwei hinter dem EHV Aue und darf sich ab September wieder mit den besten deutschen Nachwuchsmannschaften messen. Ein Saisonziel formuliert der Trainer bewusst nicht: „Wir freuen uns, dabei sein zu dürfen.“

Sechs Neue für die Relegation

Weil Leistungsträger wie Julius Bausch altersbedingt in die Herren aufgerückt waren, holte Pancic vor der Relegation sechs Neue, darunter mit Rückraumspieler Jesper Langeheine und Kreisläufer Ayke Donker (Bruder des Burgdorfers Malte) vom MTV Groß Lafferde zwei Spieler mit großem Potenzial, die vielleicht auch einmal das Drittligateam des HSV Hannover verstärken können. „Die Bundesliga ist absolut wichtig für uns. Nur so können wir gute Spieler für uns begeistern und ein Angebot im Leistungsbereich bieten“, betont Spartenleiter Klaus-Jürgen Kracke.

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Als Unterbau der Drittligamannschaft ist es von großer Bedeutung, Talente zu entwickeln. Anderten betreibt seit Jahren dank Jugendwart Marco Palazzi eine überragende Nachwuchsarbeit. Vor allem bis zur C-Jugend verfügt der Verein über ein großes Potenzial. In den älteren Jahrgängen wandern aber immer wieder die besten Akteure nach Hildesheim oder zur TSV Burgdorf ab. „Um das zu verhindern, müssen wir denen eine Perspektive bieten“, sagt Kracke. Dazu gehört der Aufstieg der zweiten Mannschaft in die Verbandsliga, um den A-Jugendlichen Spielpraxis bei den Herren bieten zu können.

Ein bisschen Glück, aber auch viel Arbeit

Macher des Erfolgs der A-Jugend war Pancic, der das Amt vor einem Jahr von Jürgen Kloth übernahm. Der Coach fordert viel, schaffte es aber, die Lockerheit zu bewahren: „Ich habe mir vor der Saison keine Gedanken über die Bundesliga gemacht. Umso schöner, dass es in meinem ersten Jahr geklappt hat.“ Weil sich die Gegner gegenseitig die Punkte abnahmen, machten die Anderter bereits mit dem 25:13-Sieg im vorletzten Spiel gegen Aurich alles klar. Ein bisschen Glück, „aber wer nach fünf Spielen auf dem Aufstiegsplatz steht, hat es auch verdient“, sagt Pancic.

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Das Erfolgsrezept war aus seiner Sicht „ein super Teamgeist“. Die Leistung ist umso höher zu bewerten, als der DHB die Bundesliga zur neuen Saison in den vier Staffeln von jeweils zwölf auf zehn Teams verkleinert hat und folglich weniger Plätze frei sind.

Die Bundesliga ist aber nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch ein finanzieller Kraftakt. Allein für Fahrtkosten und Schiedsrichter muss ein fünfstelliger Betrag gestemmt werden. Geld, das der TSV Anderten nicht allein aufbringen kann. „Da muss ich noch einige Klinken putzen“, sagt Kracke.

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