06. September 2021 / 13:12 Uhr

A-Junioren des I.SC Göttingen 05 starten mit Heimsieg in Niedersachsenliga-Saison

A-Junioren des I.SC Göttingen 05 starten mit Heimsieg in Niedersachsenliga-Saison

Kathrin Lienig
Göttinger Tageblatt
Am Ende waren die A-Junioren des I. SC Göttingen 05 dem JFV Calenberger Land II einen Schritt voraus.
Am Ende waren die A-Junioren des I. SC Göttingen 05 dem JFV Calenberger Land II einen Schritt voraus. © Swen Pförtner
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Wie groß der Unterschied zwischen Test- und Punktspielen ist, haben die A-Junioren des I. SC Göttingen 05 gemerkt, als sie zum Saisonstart in der Niedersachsenliga auf dem Platz gestanden haben. Nicht in jeder Phase des Spiels hatten sie ihre Nerven im Griff.

Mit einem 3:2 (2:2)-Erfolg gegen den JFV Calenberger Land II sind die A-Junioren-Fußballer des I. SC Göttingen 05 in die Niedersachsenliga-Saison gestartet. „Man hat der Mannschaft nach der langen Wettkampfpause schon angemerkt, dass der Druck in einem Punktspiel größer als in den Testspielen ist“, sagte 05-Trainer Nils Leunig anschließend. Sein Team habe viele Impulse aus dem österreichischen Trainingslager mitgenommen und diese auch im Spiel gezeigt.

Vor allem in der Anfangsphase habe die Mannschaft den Fußball gezeigt, den das Trainerteam sehen wolle, sie sei dynamisch und aggressiv zu Werke gegangen. Bevor Steven Baumgardt (40.) die 05er in Führung brachte, hatten Bennet Sündermann und Onur Akyol schon Chancen gehabt, um für die Schwarz-Gelben vorzulegen. Mit einem Doppelschlag (42./43.) drehten die Gäste das Spiel, aber noch vor der Pause gelang Robin Ari Onal (45.) der Ausgleich.

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In der zweiten Halbzeit zog sich die Calenberger Reserve nahezu komplett in die eigene Hälfte zurück und kam nur noch durch Konter gefährlich vor das 05-Tor. „Wir haben versucht, aktiv zu sein, insgesamt war dieser Abschnitt aber sehr durchwühlt. Teilweise waren unsere Spieler nervös und unkonzentriert“, berichtete Leunig, der bei seinen Leuten den Mut vermisste, das Spiel zu machen. Als Andi Morina in der 62. Minute gefoult wurde, legte er den Ball selbst auf den Elfmeterpunkt und verwandelte zum 3:2, später traf er noch einmal den Pfosten. „Wir waren dann echt froh, als der Schiedsrichter abgepfiffen hat“, gab Leunig zu.