13. März 2019 / 14:43 Uhr

A-Junioren des JFV Bremen feiern deutlichen Auswärtssieg

A-Junioren des JFV Bremen feiern deutlichen Auswärtssieg

Karsten Hollmann
Weser-Kurier
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Denis Chinaka holte für den Blumenthaler SV einen Elfmeter raus, der allerdings nicht verwandelt wurde. © Maximilian von Lachner
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Beim SC Borgfeld II kommen die Nord-Bremer zu einem 5:2-Erfolg / Blumenthaler SV mit Nullnummer gegen den SV Werder Bremen II

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Selbst nach einer Roten Karte gegen Luca Seidel hat der JFV Bremen noch zwei Tore beim 5:2-Erfolg beim SC Borgfeld II in der Fußball-Verbandsliga der A-Junioren erzielt. „Meine Spieler fühlten sich ungerecht behandelt und siegten für Luca“, teilte JFV-Trainer Luis Serrano Leonor mit. Der Blumenthaler SV musste sich auf Kunstrasen trotz bester Möglichkeiten mit einem torlosen Unentschieden im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen II zufriedengeben.

SC Borgfeld II – JFV Bremen 2:5 (1:1): „Wir hätten mindestens mit 3:0 in Führung gehen müssen“, stellte Serrano Leonor fest. Aber erst nachdem Ismaila Drammeh, Ebrima Bojang und Sheriff Jallow bereits gute Gelegenheiten ausgelassen hatten, markierte Ali Omeirat endlich das 1:0. Diesem Treffer war ein Doppelpass mit Sheriff Jallow vorausgegangen. Nachdem Drammeh eine Chance zur Vorentscheidung verpasst hatte, glichen die Gastgeber überraschend nach einem Eckball zum 1:1 aus (34.). „Da haben wir schön geschlafen und den Gegner wieder stark gemacht“, ärgerte sich Luis Serrano Leonor.

Mit viel Wucht kehrte der Gast aus der Kabine zurück. Wenige Sekunden nach dem Wiederanpfiff zwang Ismaila Drammeh SC-Keeper Bennet Giesenhagen zu einer Parade und Moritz Sarstedt verwertete den Abpraller zur erneuten Führung. Aber während sich Sarstedt noch über seinen Treffer freute, begünstigte er mit einem Patzer den Treffer zum 2:2 von Mats-Lauris Harttgen, dem Sohn von Ex-Werder-Profi Uwe Harttgen. Doch Ismaila Drammeh gelang auf Zuspiel von Sheriff Jallow das 3:2.

20 Minuten vor dem Ende wurde Luca Seidel gefoult. Beim anschließenden Gerangel mit dem Übeltäter erhielt Seidel Rot. „Auch wenn die Entscheidung ein bisschen hart war, muss Luca in der Situation ruhiger bleiben“, urteilte Serrano Leonor. Die Nordbremer rückten aber noch einmal enger zusammen und erhöhten sogar auf 5:2. Vor dem Strafstoß zum 4:2 von Ismaila Drammeh war Zion-Ndubuisi Ukachukwa regelwidrig vom Ball getrennt worden. Den Schlusspunkt zum 5:2 setzte Zion-Ukachukwa dann selbst.

Blumenthaler SV – SV Werder Bremen II 0:0: „Wir hatten gefühlt zu 85 Prozent den Ball“, meinte Blumenthals Coach Tarek El-Achmar. Die Gäste verstärkten sich zwar mit ein paar Akteuren aus der dritten Herrenformation aus der Bremen-Liga, zogen sich aber dennoch weit in die eigene Hälfte zurück. Vorne lauerten dann immer ein bis zwei Spieler auf Konter. Die Gastgeber waren häufig am gegnerischen 16-Meter-Raum mit ihrem Latein am Ende, erspielten sich aber trotzdem ein paar hochkarätige Möglichkeiten. So tankte sich Hakan Yavuz nach 20 Minuten auf rechts durch, ehe er Denis Chinaka bediente. Dieser fand schließlich in der Mitte Avni-Serdar Güngör, dessen zu unplatzierter Schuss eine sichere Beute von Werders Tormann Stig Sander wurde. Denis Chinaka und Hakan Yavuz versuchten es zudem immer mal wieder aus der Distanz. „Dabei waren aber einfach zu viele Werderaner im Weg“, so El-Achmar.

Nach 72 Minuten ergab sich für Maurice-Pascal Hesseling die ultimative Gelegenheit zum Führungstor. Doch nach Foul an Denis Chinaka scheiterte er per Strafstoß an Stig Sander, der den Schuss in die linke Ecke ahnte. „Dabei ist Maurice ansonsten ein sehr sicherer Elfmeterschütze“, erklärte Tarek El-Achmar. Nach einer erneuten Grätsche gegen Chinaka blieb der Elfmeterpfiff kurz darauf aus. In der 90. Minute gelang Hakan Yavuz doch noch ein Tor. Ein Tor, das allerdings keine Anerkennung fand. „Der Schiedsrichter meinte, dass Stig Sander vorher schon die Hand am Ball hatte“, teilte El-Achmar mit.

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