03. Dezember 2019 / 13:33 Uhr

A-Junioren von Holstein Kiel sind als Tabellenneunter bester Aufsteiger

A-Junioren von Holstein Kiel sind als Tabellenneunter bester Aufsteiger

Jürgen Schinke
Kieler Nachrichten
Maximilian Zoch setzte mit seinem Tor den Schlusspunkt beim 4:0-Auswärtserfolg von Holsteins U19 beim Chemnitzer FC.
Maximilian Zoch setzte mit seinem Tor den Schlusspunkt beim 4:0-Auswärtserfolg von Holsteins U19 beim Chemnitzer FC. © Uwe Paesler
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Halbzeit in der A-Junioren-Bundesliga: Mit dem deutlichen 4:0-Auswärtsdreier beim Chemnitzer FC schlossen Holstein Kiels U19-Fußballer die Hinserie in der Staffel Nordost ab. Beim Mitaufsteiger entführten die KSV-Talente absolut verdient die maximale Punktezahl und setzen sich durch den fünften Saisonsieg weiter von der Abstiegszone ab. „Wir waren in der Offensive kaltschnäuzig und effizient“, sagte Trainer Dominik Glawogger, „zudem freuen wir uns, dass heute defensiv die Null stand.“

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Im Chemnitzer Sportforum entwickelte sich früh ein schneller Schlagabtausch. Holsteins U19-Chefcoach hatte im Vorfeld die Wichtigkeit der Partie betont, entsprechend zielgerichtet kamen die Gäste von der Förde zur Sache. Bereits in den ersten zehn Minuten boten sich Stürmer Mattis Männilaan erste Gelegenheiten. Die Platzherren kamen anschließend durch einen Konter gefährlich vor das KSV-Gehäuse, Roman Bekö verzog allerdings knapp.

Nach Balleroberung von Nils Jungehülsing im Mittelfeld landete die Kugel über Maximilian Zoch bei Leon Gino Schmidt, der cool zum 1:0 abstaubte (17.). Gierig legten die Norddeutschen nach. Jungehülsing setzte den Ball von der Strafraumgrenze aus flach in die Maschen (18.). Der Tabellenletzte wehrte sich mit wütenden Attacken, die KSV überstand die Drangphase der Gastgeber mit einer Portion Glück schadlos. Jungehülsing leitete schließlich das 3:0 geschickt ein, Schmidt schob CFC-Keeper Günther die Kugel mit der Pike durch die Hosenträger (32.). Die wohl schönste Aktion führte über mehrere Stationen zum finalen 4:0: Maxi Zoch verwandelte eiskalt im Stile eines Torjägers (40.).

In Halbzeit zwei verflachte die Begegnung zusehends. Chemnitz stellte offensive Aktivitäten bis auf ein Minimum ein, das Schlusslicht war nur noch auf Schadensbegrenzung aus. Holstein machte aus viel Ballbesitz allerdings zu wenig. Kapitän Schmidtke und Co. fanden gegen die massive Verteidigung keine Mittel, um das Bollwerk zu knacken.

Das Zwischenzeugnis zum Hinrundenkehraus ist vorzeigbar. Nach dem 13. Spieltag segelt die Kieler Crew um Steuermann Glawogger mit dem aktuell neunten Tabellenrang voll auf Kurs Klassenerhalt. Nach anfänglichen Manövern in unruhigen Gewässern, die in der 0:13-Niederlage beim 1. FC Union Berlin am vierten Spieltag den negativen Höhepunkt erlebten, fand die KSV in die Spur. Als bester Newcomer sind die Kieler den beiden Ost-Aufsteigern Chemnitzer FC und FC Energie Cottbus weit enteilt. Eine offene Rechnung können die Schleswig-Holsteiner mit dem nächsten Aufritt begleichen, am zweiten Adventssonntag steht die Revanche für die am ersten Spieltag erlittene 0:1-Heimpleite gegen Cottbus an.

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KSV: Oberbeck – Sterner, Seppik, Saul, Kinitz – L. Wolf – Schmidtke, Schmidt (64. Safronow) – Jungehülsing (72. B. Wolff) – Zoch (77. Lipkow), Männilaan (57. Jusufi).

CFC: Günther – Bekö, Dvorak, Fischer, Dannfald – Pieschel, Graubner, Keller, Walther – Seifert, Roscher.

Schiedsrichter: Hamper (Kulmbach). Koch (Wismar) – Tore: 0:1 Schmidt (17.), 0:2 Jungehülsing (18.), 0:3 Schmidt (32.), 0:4 Zoch (40.) – Zuschauer: 40.