17. November 2021 / 12:11 Uhr

Winter-Transferfenster als letzte Chance? Vereinsloser Ex-HSV-Profi Aaron Hunt spricht über Karriere-Ende

Winter-Transferfenster als letzte Chance? Vereinsloser Ex-HSV-Profi Aaron Hunt spricht über Karriere-Ende

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ex-HSV-Profi Aaron Hunt ist derzeit vereinslos und erwägt ein Karriere-Ende, wenn interessante Angebote im Januar-Transferfenster ausbleiben.
Ex-HSV-Profi Aaron Hunt ist derzeit vereinslos und erwägt ein Karriere-Ende, wenn interessante Angebote im Januar-Transferfenster ausbleiben. © IMAGO/Michael Memmler/Eibner
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Seit seinem Abschied vom Hamburger SV im vergangenen Sommer ist Mittelfeldspieler Aaron Hunt ohne Verein. In der "Bild" sprach der einstige Nationalspieler über ein mögliches Karriere-Ende. Eine Rolle spielt dabei das anstehende Winter-Transferfenster.

Der vereinslose Profifußballer Aaron Hunt hält sich für neue Vertragsangebote weiter fit. „Ich trainiere so, dass ich bei einem interessanten Angebot direkt zusagen kann“, sagte der ehemalige Kapitän des Hamburger SV der Bild. Der 35-jährige Hunt kann auf 286 Profieinsätze bei Werder Bremen, 153 beim Hamburger SV und 24 beim VfL Wolfsburg zurückblicken. Nach der Spielzeit 2020/2021 wurde sein Vertrag beim HSV nicht verlängert.

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„Mein Fitness-Zustand ist gut. Nur das Mannschaftstraining fehlt mir“, sagte der dreimalige Nationalspieler, der bis zu drei Stunden am Tag im Kraftraum und auf dem Platz trainiert. Allerdings will Hunt den großen Aufwand nicht mehr allzu lange betreiben: „Ich warte, bis das Transferfenster Ende Januar geschlossen wird. Wenn bis dahin nichts kommt, beende ich meine Karriere.“

In Hamburg war Hunt zwischenzeitlich sogar Kapitän des Zweitligisten. Er war 2015 zum HSV gekommen und stieg mit dem Traditionsklub 2018 aus der Bundesliga ab. Seitdem kämpft der einstige "Dino" vergeblich darum, ins Oberhaus zurückzukehren. Im Mai 2021 wurde die Entscheidung des Vereins bekannt, den auslaufenden Vertrag mit Hunt nicht zu verlängern. HSV-Sportvorstand Jonas Boldt sprach in dem Zusammenhang von einem "guten, offenen und ehrlichen Austausch" mit dem Spieler.