15. November 2021 / 13:45 Uhr

Ab sofort: Empor Rostock führt 2G-Regel ein

Ab sofort: Empor Rostock führt 2G-Regel ein

Stefan Ehlers und Horst Schreiber
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jubel in der Stadthalle: Wer die Spiele des HC Empor künftig hautnah verfolgen möchte, muss geimpft oder genesen sein.
Jubel in der Stadthalle: Wer die Spiele des HC Empor künftig hautnah verfolgen möchte, muss geimpft oder genesen sein. © Sebastian Heger
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Der HC Empor Rostock setzt ab sofort auf die 2G-Regel. Bereits am Mittwoch im Heimspiel gegen den ASV Hamm-Westfalen dürfen lediglich Geimpfte und Genesene in die Ospa-Arena. 

Die Corona-Warnampel in Rostock steht auf Gelb, der HC Empor schaltet aber dennoch auf Orange. Ab sofort gilt beim Handball-Zweitligisten die 2G-Regel. Bereits im Heimspiel am Mittwoch gegen den ASV Hamm-Westfalen (19 Uhr, Ospa-Arena) dürfen nur noch Geimpfte und Genesene in die Halle. Damit reagiert der Klub auf die steigenden Inzidenzwerte. Angesichts der zahlreichen Neuinfektionen sei es „nur eine Frage der Zeit, bis die Ampel auf Orange umspringt. Und dann müssen wir diesen Schritt ohnehin machen“, sagt Empor-Geschäftsführer Stefan Güter.

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Der Verein darf die Partie gegen den Tabellennachbarn aus Hamm-Westfalen vor vollem Haus austragen. Das Konzept, das 750 Zuschauer, 2G und eine Maskenpflicht vorsieht, wurde am Montag vom Gesundheitsamt genehmigt.

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Für die Heimspiele in der Stadthalle (4500 Plätze) sind aktuell 2500 Besucher zugelassen. Sollte die Ampel in Rostock auf Orange springen, dürften lediglich 1250 Fans in die Halle.


In den 2. Liga war es in den vergangenen Wochen zu mehreren Spielausfällen gekommen, nachdem es beim HC Elbflorenz, dem TV Großwallstadt und dem ThSV Eisenach mehrere Corona-Fälle gegeben hatte. „Wir hoffen, dass wir davon verschont bleiben“, sagt Güter. Der Geschäftsführer weiß aber auch: „Einen einhundertprozentigen Schutz gibt es nicht.“

Die nächste Überraschung ist perfekt. Die Handballer des HC Empor Rostock haben den Spitzenreiter VfL Gummersbach mit 34:33 bezwungen. Den Siegtreffer erzielte der überragende Kreisläufer Jonas Thümmler, der als 15-facher Torschütze glänzte. Empor belegt als Aufsteiger mit 10:6 Punkten Rang sechs in der 2. Bundesliga.

15 Würfe, 15 Treffer - Empor-Kreisläufer Jonas Thümmler war nicht zu stoppen. Zur Galerie
15 Würfe, 15 Treffer - Empor-Kreisläufer Jonas Thümmler war nicht zu stoppen. © Sebastian Heger

Vor dem HC Empor hatte bereits Volleyball-Bundesligist SSC Palmberg Schwerin die Einführung der 2G-Regel beschlossen, die erstmals zum Europapokal-Heimspiel am Mittwoch gegen das französische Team von VB Nantes (19Uhr) gilt. Mit dem Konzept fallen Maskenpflicht und Abstandsregelung am Platz weg. Zudem stehen wieder 2000 statt nur 1000 Plätze der Palmberg Arena zur Verfügung – vorausgesetzt die Corona-Ampel in Schwerin springt nicht auf Orange und begrenzt somit die Kapazität auf 1250. „Nachdem wir 2G eingeführt hatten, haben wir fünf Ticketstornierungen erhalten, aber 87 neue Dauerkarten verkauft und 120 Fans einen besseren Sitzplatz anbieten können. Damit sind wir zufrieden“, sagt SSC-Geschäftsführer Christian Hüneburg.

Gegen Nantes erwartet Hüneburg noch kein volles Haus. „Das Spiel in der Woche ist kein Gradmesser. Spannend wird es am Sonnabend in der Liga gegen Neuwied.“ „Ab den Heimspielen im November werden endlich mehr Tageskarten im Vorverkauf verfügbar sein und die Abendkasse kann wieder öffnen,“ ergänzt der Geschäftsführer.