11. Mai 2020 / 12:36 Uhr

Abgezockt: Leipziger wird bester eFootballer Sachsens

Abgezockt: Leipziger wird bester eFootballer Sachsens

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Ben Kettenbeil vom SV Eintracht Leipzig-Süd gewinnt den SFV-Finish-it-Cup.
Ben Kettenbeil vom SV Eintracht Leipzig-Süd gewinnt den SFV-Finish-it-Cup. © dpa / Privat
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Ben Kettenbeil hat den SFV-Finish-it-Cup gewonnen. Der 16-jährige Spieler vom SV Eintracht Leipzig-Süd ist nicht nur der neue eFootball-Champion des Sächsischen Fußball-Verbandes, er war auch der jüngste Teilnehmer in der Endrunde.

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Leipzig. In Zeiten von „Corona“ nimmt zumindest mancher der unter Entzug leidenden Fußballfan alles, was er über seinen geliebten Sport kriegen kann. So rückt sogar eFootball in den Blickpunkt einer (noch?) recht übersichtlichen Fanschar. Ganze 82 verfolgten in der Spitze den Livestream des Halbfinales am Sonntag, als der sächsische Champion im digitalen Kick ermittelt wurde. Nach knapp drei Stunden stand der erste eFootball-Champion des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV) fest: Ben Kettenbeil von Eintracht Leipzig-Süd setzte sich gegen die Zocker-Konkurrenz durch. Im Finale besiegte er Chris Wild vom Leubnitzer SV in beiden Spielen (3:1 und 1:0)  und sicherte sich so den SFV-Finish-it-Cup 2020.

Zuvor räumte der Leipziger Marcel Gramann vom FSV Zwickau im Halbfinale aus dem Weg (1:1, 2:1). Wild bezwang im Halbfinale Max Mißbach vom Lommatzscher SV (2:2, 3:1), konnte Kettenbeil im Endspiel aber nicht stoppen. Das kleine Finale beherrschte der Zwickauer Gramann und gewann beide Partien gegen Mißbach deutlich mit 5:1 und 3:1. Zuvor hatte es eine Gruppenphase und ab dem Achtelfinale K.o-Runden gegeben.

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Insgesamt haben an dem erstmals ausgetragenen Wettbewerb immerhin 320 eFootballer teilgenommen. Die Partien wurden online über die Playstation 4 ausgetragen. Einzige Voraussetzung: Die Spieler und Spielerinnen müssen Mitglied in einem sächsischen Fußballverein sein und Zugang zu einer Spielkonsole mit dem Spiel FIFA20 sowie einen Internetzugang haben. Das Mindestalter für die Teilnahme betrug 14 Jahre. Der Sieger aus Leipzig war mit 16 der Jüngste in der Endrunde.