25. November 2021 / 11:29 Uhr

Absage: LG Göttingen sagt 59. Auflage der Crossserie erneut ab

Absage: LG Göttingen sagt 59. Auflage der Crossserie erneut ab

Kathrin Lienig
Göttinger Tageblatt
Wieder keine Crossserie: Die Läufer aus der Region müssen auf die Winterrennen verzichten.
Wieder keine Crossserie: Die Läufer aus der Region müssen auf die Winterrennen verzichten. © Swen Pförtner
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Die Laufschuhe bleiben in der Tasche: Auch in der Wintersaison 2021/22 wird es keine Crossserie der LG Göttingen geben. Das haben die Organisatoren am Mittwoch beschlossen.

Die Absage kam am Mittwochabend: Auch der zweite Versuch, die 59. Göttinger Crossserie zu starten, ist gescheitert. Das Organisationsteam der LG Göttingen hat beschlossen, die dreiteilige Serie mit Läufen im November, Dezember und Januar erneut zu canceln. „Uns geht es einfach darum, das Risiko zu minimieren“, sagt der Vorsitzende Wilhelm Graeber.

Dabei sieht er die geringste Ansteckungsgefahr bei den Läufen selbst. „Überholvorgänge finden in einem kurzen Zeitraum statt, da kann eigentlich nichts passieren.“ Vielmehr Gefahr gehe von den Zugängen zu den Startbereichen aus, in denen sich Starter aus vielen Regionen mit unterschiedlich hohen Inzidenzzahlen treffen. „Uns waren die Begegnungen vor und nach den Läufen zu risikoreich. Hier stehen die Läufer, die sich ja alle auch lange nicht mehr getroffen haben, zusammen. Und für uns ist es nicht kontrollierbar, ob dann Abstände eingehalten und Masken getragen werden.“

121 Läuferinnen und Läufer hatten sich für die erste Veranstaltung, die am kommenden Sonnabend oberhalb des Hochschulsportzentrums der Universität gestartet werden sollte, angemeldet. Diese erste Streckenführung gilt als die schwerste der dreiteiligen Serie. „Das wäre eigentlich – unter den 2-G-Bedingungen – eine ideale, gut zu bewältigende Zahl gewesen“, sagt Graeber. Der Großteil der Teilnehmer – nämlich 61 – wäre über die Mittelstrecke gestartet, 38 Läufer hätten sich auf die Langstrecke gemacht.

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Finanzielle Einbußen habe die LG Göttingen durch die Absage der Crossserie nicht. „Das ist eher eine ideelle Angelegenheit. Bei den drei Veranstaltungen bleibt am Ende nichts über. Wir besorgen Gutscheine für die Seriensieger, Zahlen für die Nutzung des Hochschulsport-Geländes und die Helfer vom Roten Kreuz“, zählt Graeber auf. Anders verhalte es sich da schon beim Altstadtlauf, bei dem auch Sponsorengelder fließen. „Mir geht es eigentlich mehr darum, dass wir unseren eigenen Sportlern und denen aus der Region auch in den Wintermonaten Wettkämpfe bieten können“, nennt der LGG-Vorsitzende die vordergründige Motivation für die Organisation der Crossserie.