07. Mai 2021 / 07:59 Uhr

"Komfortzone verlassen": So erklärt David Alaba seinen Abschied vom FC Bayern nach 13 Jahren

"Komfortzone verlassen": So erklärt David Alaba seinen Abschied vom FC Bayern nach 13 Jahren

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 David Alaba spricht über seinen Abschied vom FC Bayern.
David Alaba spricht über seinen Abschied vom FC Bayern. © IMAGO/ Peter Schatz / Pool (Montage)
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Die Wege von David Alaba und dem FC Bayern München trennen sich zum Saisonende nach langer Zusammenarbeit. Das Transfer-Ziel des Defensiv-Stars der Münchener ist noch offen. Im vereinseigenen Magazin "51" nennt er nun Gründe für seinen Abschied.

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David Alaba wird den FC Bayern München am Saisonende verlassen. Nach 13 Jahren Vereinszugehörigkeit endet eine Ära. Die Münchener verlieren im Defensiv-Allrounder einen absoluten Leistungsträger, der während seiner Zeit an der Säbener Straße unter anderem neun deutsche Meisterschaften und zwei Champions-League-Siege feierte. Da Alabas Vertrag am Saisonende ausläuft, ist der Österreicher für seinen künftigen Arbeitgeber sogar ablösefrei zu haben. "Ich kann das noch nicht realisieren", sagte Alaba im Interview mit dem vereinseigenen Magazin "51" über das Ende seiner langen Zeit in München. "Aber es gab ehrlich gesagt schon hin und wieder Tage, an denen ich mich selbst erwischt habe, wie ich auf die besondere Zeit hier beim FC Bayern zurückblicke. Es waren einfach unglaublich schöne Jahre."

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Zwar verlasse der inzwischen 27-Jährige die Münchener "mit einem weinenden Auge", dennoch sei es für ihn nun an der Zeit für Abwechslung. "Ich freue mich gleichzeitig auf meine Zukunft", so Alaba weiter. "Es ist ja keine Entscheidung gegen den Verein gewesen. Aber ich habe für mich beschlossen, dass ich noch einmal etwas Neues machen möchte, um einen weiteren Schritt nach vorne zu machen." Bessere Chancen für einen weiteren Entwicklungssprung sieht der Österreicher offenbar bei einem anderen Klub. Besonders dem spanischen Rekordmeister Real Madrid wird eine gute Ausgangslage im Buhlen um den Noch-Bayern-Star zugeschrieben. "Um zu wachsen, muss man seine 'Komfortzone' verlassen", erklärte Alaba nur, ohne ein konkretes Ziel zu nennen.

Abgesehen von seiner Leihe zur TSG Hoffenheim wird der Sommerwechsel der erste nennenswerte Transfer in seiner Vita. Eine Entscheidung, deren Folgen den Defensiv-Star reizen. "Ich will damit sagen, dass man vielleicht auch mal ins Ungewisse gehen muss, um noch einmal weiter zu reifen“, erklärte Alaba, fügte jedoch an: "Natürlich verlasse ich den FC Bayern mit einem weinenden Auge."

Noch ist unklar, für wen Alaba in der kommenden Saison aufläuft. An prominenten Interessenten mangelt es jedoch nicht. Ein Wechsel zu Real galt bereits seit längerer Zeit als Wunschoption des Österreichers, für den sich auch der französische Spitzenklub Paris Saint-Germain, der FC Barcelona sowie die englischen Vereine FC Chelsea und Manchester City interessiert haben sollen. Für die Bayern absolvierte Alaba bisher 428 Einsätze (33 Tore), gewann neben den Titel in der Königsklasse und der Meisterschaft, sechs Mal den DFB-Pokal. In diesem Jahr könnte zudem sein zehnter Meistertitel für die Münchner hinzu kommen. Dafür müssen die Bayern am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach (18.30 Uhr/Sky) ihren nächsten Matchball nutzen.