19. Mai 2019 / 18:42 Uhr

Absteiger 1. FC Magdeburg 1:1 gegen Meister Köln - Spielunterbrechung

Absteiger 1. FC Magdeburg 1:1 gegen Meister Köln - Spielunterbrechung

dpa
19.05.2019, Sachsen-Anhalt, Magdeburg: Fußball: 2. Bundesliga, 1. FC Magdeburg - 1. FC Köln, 34. Spieltag in der MDCC-Arena. Fans vom 1. FC Köln zünden vor Sppielbeginn Pyrotechnik. Foto: Swen Pförtner/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++
Am letzten Saisonspieltag muss der Schiedsrichter die Partie zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem 1. FC Köln wegen Ausschreitungen und gezündeter Pyros unterbrechen. © dpa
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Der 1. FC Magdeburg erkämpft sich im letzten Saisonspiel gegen Aufsteiger 1. FC Köln einen Punkt. Schiedrichter Waschitzky muss in der 2. Halbzeit das Spiel wegen Ausschreitungen auf der Tribüne zwischen den Fanlagern und gezündeter Pyrotechnik unterbrechen.

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Magdeburg (dpa) - Absteiger 1. FC Magdeburg hat im letzten Zweitliga-Spiel ein respektables Unentschieden erreicht. Gegen Meister 1. FC Köln holten die Elbestädter am Sonntag ein 1:1 (0:1). Vor 18 902 Zuschauern brachte Simon Terodde (8.) die Gäste in Führung, Felix Lohkemper (53.) glich aus. Weil nach dem Ausgleich Pyrotechnik in die Zuschauerblöcke flog und die Fanlager aneinander geraten sind, war die Partie in der 55. Minute kurzzeitig unterbrochen.

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1. FC Magdeburg - 1. FC Köln 1:1 Zur Galerie
1. FC Magdeburg - 1. FC Köln 1:1 © dpa
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Trotz des Abstiegs haben die Personalplanungen wir den Neuanfang schon begonnen. „Wir werden keinen Spieler abgeben, mit dem wir sportlich planen“, erklärte Geschäftsführer mit Blick auf die noch unter Vertrag stehenden Spieler. Auch bei Philip Türpitz seien die Gespräche noch nicht am Ende. „Er hat uns signalisiert, dass er es sich vorstellen kann, zu bleiben“, stellte Kallnik klar. Den neuen Trainer will der FCM in der kommenden Woche vorstellen. Der neue Mann soll die 3. Liga kennen und ein akribischer Arbeiter sein.

1. FC Magdeburg liegt schon nach drei Minuten hinten

Zum Spiel: Björn Rother und Marcel Costly ersetzten Aleksandar Ignjovski und Marius Bülte nach der 0:3-Pleite bei Union Berlin. Aber wie gegen Berlin lag der FCM früh hinten. Beim ersten Kölner Angriff ließ die FCM-Abwehr erst Florian Kainz unbedrängt flanken und dann Terodde knochenfrei aus nächster Nähe einköpfen. Danach fehlten große Gelegenheiten, Marcel Costly (17.) setzte mit Lattenknaller ein Ausrufezeichen für den FCM.

Der FC hielt sich nach der Führung merklich zurück, wurde nur auf FCM-Einladung nach vorne aktiv. Magdeburg zeigte einmal mehr, warum es für den Klassenerhalt nicht reichte. Zahlreiche Angriffe endeten im Fehlpass, mit einer schlechten Entscheidung oder einem zu schwachen Abschluss.

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Ausschreitungen zwischen den Fans nach Magdeburger Ausgleich

Dass es besser geht, zeigte Rico Preißinger mit Pass auf Lohkemper (53.), der die Innenverteidigung stehen ließ und den Ball ins Tor brachte. Unmittelbar danach musste die Partie für gut vier Minuten unterbrochen werden, da Pyrotechnik zwischen Fanblöcken hin und her flog und teilweise mitten unter den Fans landete. Nachdem es weiterging, tat sich auf dem Platz nicht mehr viel die Partie wurde zunehmend zerfahrener und endete verdient unentschieden. „Wir hatten einen Spannungsabfall in der vergangenen Woche“, erläuterte der scheidende Trainer Michael Oenning. „Aber ich bin stolz darauf, dass sich die Mannschaft ordentlich verabschiedet hat.“

Emotional wurde es nach Schlusspfiff, denn der FCM verabschiedete insgesamt ein Dutzend Spieler, etwa Nils Butzen und Christopher Handke, die mit dem FCM erst in die 3. Liga und dann die 2. Bundesliga aufgestiegen waren. „Ich habe es noch gar nicht richtig begriffen, dass es heute das letzte Mal war nach zehn Jahren beim FCM“, sagte Butzen nach der Partie, in der er noch einmal von der Bank kam. Aber auch Trainer Michael Oenning und die Winterzugänge Giorgi Loria, Steven Lewerenz und Jan Kirchhoff verlassen den Verein.

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