17. September 2019 / 16:06 Uhr

Wer geht hoch, wer runter? So tippen die Landesliga-Trainer die Auf- und Absteiger

Wer geht hoch, wer runter? So tippen die Landesliga-Trainer die Auf- und Absteiger

Christoph Hage
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Für wen geht's runter, für wen rauf? In Sachen SV Ramlingen/Ehlershausen mit Philipp Gasde (Zweiter von links) und Heeßeler SV mit Thomas Joedecke (Zweiter von rechts) sind sich die Trainer der Landesliga einig.
Für wen geht's runter, für wen rauf? In Sachen SV Ramlingen/Ehlershausen mit Philipp Gasde (Zweiter von links) und Heeßeler SV mit Thomas Joedecke (Zweiter von rechts) sind sich die Trainer der Landesliga einig. © Debbie Jayne Kinsey
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Acht Spieltag ist die Saison 2019/20 in der Landesliga mittlerweile alt - mehr als ein Viertel der Spielzeit ist rum. Ein guter Zeitpunkt, die 16 Trainer zu ihrer Meinung in Sachen Auf- und Abstieg zu befragen. Und in zwei Fällen sind sie sich tatsächlich einig.

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Den Saisonauftakt hatte der SV Ramlingen/Ehlershausen noch in den Sand gesetzt, nach dem 0:2 beim STK Eilvese ist die Mannschaft von Philipp Gasde allerdings ins Rollen gekommen. Seit dem 6. Spieltag steht der RSE, der mit dem neunmal erfolgreichen Louis Engelbrecht auch den besten Torschützen der Landesliga stellt, an der Tabellenspitze - und da sehen ihn alle übrigen Übungsleiter auch am Saisonende.

Einigkeit: Der RSE macht das Rennen

"Sie haben das stärkste Paket", ist bei der Umfrage vom SPORTBUZZER unter allen Landesliga-Trainern zu hören. "Sie sind am konstantesten" oder "Ich glaube, dass es in diesem Jahr auch mal für Ramlingen reichen wird" heißt es - und ein Coach "gönnt es ihnen auch". Für Gasde sind diese Sätze "schön zu hören", aus den eigenen Zielen will Ramlingens Trainer auch keinen Hehl machen. "Der Aufstieg ist natürlich unser Ziel, und ich hoffe, das klappt auch", sagt er.

Absteiger 1. FC Wunstorf, der SV Bavenstedt und der TuS Sulingen dürften freilich etwas dagegen haben, sie stehen bei vielen Trainern auch noch immer auf der Rechnung. Aufsteiger STK Eilvese, nach acht Spieltagen mit nur zwei Punkten Rückstand der ärgste Verfolger des RSE, wird es indes nur von wenigen zugetraut, tatsächlich bis zum Ende ganz oben mitzumischen.

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Acht Kandidaten für den Abstieg

Bezüglich der Meisterfrage gibt es bei den Trainern keine zwei Meinungen, der Blick in den Tabellenkeller verspricht da schon mehr Spannung Wer muss nach dem 30. Spieltag den Gang in die Bezirksliga antreten?

Der Heeßeler SV rangiert nach einem großen Umbruch im Sommer derzeit mit null Punkten und einem Torverhältnis von 4:22 auf dem letzten Platz - und wird die Abstiegsplätze nicht mehr verlassen können, so jedenfalls sehen es sämtliche Landesliga-Rivalen. Nur zwei Trainer gibt es, die die SpVgg. Bad Pyrmont - mit fünf Punkten aus sieben Spielen aktuell Drittletzter - am Saisonende nicht auf einem Abstiegsplatz sehen.

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"Ein Team weiß noch gar nicht, dass es absteigt"

Den Vorletzten TSV Pattensen, neben den Heeßelern als einzige Mannschaft noch sieglos, sehen lediglich sieben Trainer am 30. Spieltag auf einem der vier Abstiegsplätze. Der TSV Godshorn, mit sieben Zählern Viertletzter, wird es für den Großteil der Übungsleiter ebenfalls schwer haben: Zehn Trainer meinen, dass der Aufsteiger zurück in die Bezirksliga muss. Aufsteiger TSV Barsinghausen wird ihm folgen, glauben acht Coaches.

Mit der TSV Burgdorf (4 Stimmen), dem OSV Hannover (2) und dem FC Eldagsen (1) kommen die Übungsleiter auf insgesamt acht Abstiegskandidaten. Zwei Trainer wollen sich bei ihrem vierten Absteiger nicht festlegen, sprechen beinahe unisono von einer "Überraschungsmannschaft" oder von einem Team, dass "noch gar nicht weiß, dass es absteigen wird".

Das sind die Bilder der Saison 2019/20 in Hannovers Amateurfußball

Nur sportlich Rivalen:

 Iltens Torhüter Jan Hendrik Hoppe (links) und Altwarmbüchens Ulf Eckelt mit Sportsgeist. Zur Galerie
Nur sportlich Rivalen: Iltens Torhüter Jan Hendrik Hoppe (links) und Altwarmbüchens Ulf Eckelt mit Sportsgeist. ©
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