01. Mai 2022 / 10:55 Uhr

Im Fall eines Abstiegs aus der Bundesliga: Was Stuttgart-Trainer Matarazzo über seine Zukunft denkt

Im Fall eines Abstiegs aus der Bundesliga: Was Stuttgart-Trainer Matarazzo über seine Zukunft denkt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trainer Pellegrino Mattarazzo hat in Stuttgart einen Vertrag bis 2024.
Trainer Pellegrino Mattarazzo hat in Stuttgart einen Vertrag bis 2024. © IMAGO/Michael Weber (Montage)
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Vier Punkte trennen den VfB Stuttgart zwei Spieltage vor Saisonende von einem direkten Nichtabstiegsplatz. Trainer Pellegrino Matarazzo will sich jedoch noch nicht mit einem möglichen Absturz ins deutsche Unterhaus beschäftigen. Zudem spricht der 44-Jährige über sein Engagement bei den Schwaben.

Trainer Pellegrino Matarazzo vom VfB Stuttgart macht sich nach eigener Aussage noch keine Gedanken über seine Zukunft im Falle eines erneuten Abstiegs der Schwaben. "Ich beschäftige mich aktuell nicht mit dem Abstieg, sondern voll mit dem Klassenerhalt. Da ist noch alles drin. Was im Sommer passiert, passiert im Sommer", sagte der 44 Jahre alte Italo-Amerikaner am Sonntag im TV-Sender Bild auf die Frage, ob er mit dem Klub auch wieder zurück in die zweite Liga gehen würde.

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"Das liegt nicht nur an mir. Ich habe ein paar Chefs, die auch etwas zu entscheiden haben", sagte Matarazzo. "Ich bin voll hier beim VfB und ziehe meine Aufgabe zu 100 Prozent durch. Aber erstmal heißt das Ziel Klassenerhalt." Der Vertrag des Trainers in Stuttgart gilt noch bis 30. Juni 2024.

Der VfB liegt in der Bundesliga zwei Spieltage vor Saisonende nach dem 1:1 gegen den VfL Wolfsburg auf dem Relegationsrang 16. "Das, was wir in der Hand haben, ist die Relegation“, sagte Matarazzo. Daher sei diese nun "das erste Ziel". Auch Sportdirektor Sven Mislintat geht es in erster Linie darum, sich "nach unten abzusichern". Womöglich ist der Tabellenvorletzte Arminia Bielefeld schon am VfB vorbeigezogen, ehe dieser in der kommenden Woche beim FC Bayern München aufläuft. Die Lage der Stuttgarter ist so gefährlich, dass sie die möglichen K.o.-Spiele gegen den Zweitliga-Dritten zunehmend als Chance denn als Bürde empfinden. Vor drei Jahren war der VfB an Union Berlin gescheitert und zum zweiten Mal in drei Jahren abgestiegen.

Dass die direkte Rettung überhaupt noch möglich ist, war den späten Toren am Samstag zu verdanken. Chris Führich belohnte den Aufwand des bemühten, über weite Strecken aber wieder einmal harmlosen VfB gegen Wolfsburg in der 89. Minute noch mit dem 1:1. Im Parallelspiel glich Bielefeld noch zum 1:1 gegen Hertha BSC aus. Die Hoffnung, ohne Umweg drin zu bleiben, lebt also noch in Stuttgart. So klein sie auch ist. Denn noch nie seit Einführung der Drei-Punkte-Regel wurde zu so einem späten Zeitpunkt einer Saison ein so großer Rückstand auf den Tabellenviertletzten der Bundesliga noch aufgeholt.

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