21. April 2021 / 13:40 Uhr

AC Mailand und Juventus Turin ziehen nach: Serie-A-Klubs verkünden Super-League-Ausstieg

AC Mailand und Juventus Turin ziehen nach: Serie-A-Klubs verkünden Super-League-Ausstieg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nicht mehr in der Super League mit dabei: AC Mailand und Juventus Turin.
Nicht mehr in der Super League mit dabei: AC Mailand und Juventus Turin. © Getty Images (Montage)
Anzeige

Nachdem am Mittwoch bereits Inter Mailand und Atlético Madrid ihren Rückzug aus der Super League bekanntgegeben hatten, haben sich mit dem AC Mailand und Juventus Turin die beiden verbliebenen italienischen Topklubs vom Wettbewerb abgewendet. Bereits in der Nacht zu Mittwoch waren die sechs englischen Vereine um Manchester City diesen Schritt gegangen.

Anzeige

Nach Inter Mailand und Atlético Madrid haben mit dem AC Mailand und Juventus Turin am Mittwoch die beiden verbliebenen italienischen Topklubs ihren Rückzug aus der Super League bekanntgegeben. Das teilten die Serie-A-Klubs am frühen Nachmittag mit. Die vier Vereine folgen damit dem Beispiel der sechs englischen Teilnehmer um Manchester City und dem FC Liverpool, die sich bereits in der Nacht zu Mittwoch von dem geplanten Wettbewerb abwendetet hatten. Mit dem FC Barcelona und Real Madrid sind damit aktuell nur noch zwei der ursprünglichen Teilnehmer mit an Bord.

Anzeige

"Wir haben die Einladung zur Teilnahme am Super-League-Projekt mit der aufrichtigen Absicht angenommen, den bestmöglichen europäischen Wettbewerb für Fußballfans auf der ganzen Welt und im besten Interesse des Vereins und unserer eigenen Fans zu liefern", heißt es in der offiziellen Stellungnahme des AC Mailand. "Die Stimmen und die Bedenken der Fans auf der ganzen Welt haben sich jedoch klar zur Super League geäußert, und der AC Mailand muss auf die Stimmen derer hören, die diesen wunderbaren Sport lieben."

Ähnlich äußerten sich auch die Turiner, die aber auch weiterhin an eine Umsetzung der Idee glauben. "Juventus ist zwar nach wie vor von der Solidität der sportlichen, kommerziellen und rechtlichen Voraussetzungen des Projekts überzeugt, ist jedoch der Ansicht, dass derzeit nur begrenzte Chancen bestehen, das Projekt in der ursprünglich angedachten Form zu realisieren", heißt es im Statement.

Zuvor war bekannt geworden, dass auch der Präsident von Juventus Turin und Mitinitiator der Super League keine Chance mehr für das Projekt sehe. Ohne die englischen Vereine gehe es nicht, zitierten mehrere Medien Juve-Boss Andrea Agnelli am Mittwoch. In der Nacht zu Montag hatten zwölf Topklubs aus Spanien, Italien und England angekündigt, zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Super League gründen zu wollen. In der Nacht zu Mittwoch wandten sich schließlich die Vereine aus England ab. Das Projekt hatte in vielen Verbänden für großen Wirbel gesorgt.