20. Januar 2021 / 07:36 Uhr

Nach acht Niederlagen: TKH-Damen wollen gegen Halle "raus aus dieser Misere"

Nach acht Niederlagen: TKH-Damen wollen gegen Halle "raus aus dieser Misere"

Matthias Abromeit
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Finja Schaake (links, neben Hannah Brown) hat keine guten Erinnerungen an das Hinspiel gegen Halle.
Finja Schaake (links, neben Hannah Brown) hat keine guten Erinnerungen an das Hinspiel gegen Halle. © Debbie Jayne Kinsey
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"Wir wollen endlich aus dieser Misere herauskommen", sagt Finja Schaake. Die nächste Chance dazu haben die Nationalspielerin und ihre Kolleginnen vom TK Hannover am Mittwoch (19 Uhr), wenn die Lions Halle zu Gast sind. Nach acht Pleiten am Stück soll es mal wieder ein Erfolgserlebnis geben. 

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Finja Schaake hat einen Plan. „Wir wollen endlich aus dieser Misere herauskommen“, sagt die Basketball-Nationalspielerin vom TK Hannover. Nach zuletzt acht Bundesliga-Niederlagen in Folge und dem Fall auf den letzten Platz soll in der von Freitag auf Mittwoch (19 Uhr) vorgezogenen Heimpartie gegen die Lions Halle die Wende kommen.

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„Wir wissen, dass die aggressiv beginnen. Im Hinspiel haben wir uns gleich am Anfang unterbuttern lassen und lagen mit minus zwölf Punkten zurück. Das darf nicht wieder passieren“, sagt Schaake. Dass auch die Lions in diesem Jahr bisher drei Pleiten in Folge einstecken mussten, kommt den TKH-Frauen entgegen. „Auch ist die Stimmung bei uns im Team eigentlich noch sehr positiv. Nur muss es auf dem Feld auch endlich laufen“, sagt Schaake.

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So ein Spiel wie am 23. Dezember in Halle wird es ohnehin nicht wieder geben. „Da haben uns allein zwei Spielerinnen 51 Punkte eingeschenkt“, erinnert sich Trainerin Juliane Höhne. Halles Griechin Styliani Fouraki (28) in ihrem ersten Spiel und Barbora Kasparkova (23) hatten den TKH beim 82:77 fast allein abgeschossen. „Danach haben wir unsere Defense verändert. Da müssen wir sehen, ob das nun auch gegen Halle anschlägt“, sagt Höhne.

Es sieht nicht gut aus bei Tarasava

Allerdings hat Höhne noch andere Unsicherheiten. Tessa Stammberger und Aliaksandra Tarasava fielen zuletzt verletzt aus. Bei Tarasava „sieht es eher aus, dass sie nicht spielen kann. Sie ist nicht nur unsere Topscorerin, sondern kann ein Spiel auch lesen“, sagt Höhne. Stammberger könnte dagegen unter den Körben wohl eher wieder helfen und Halles 1,90-Meter-Griechin die Rebounds streitig machen.

„Aber egal, wer fehlt: Eine Mannschaft muss das kompensieren können“, sagt Höhne. Schaake verspricht Besserung. „Auch ich muss mich an die eigene Nase fassen. Meine Treffsicherheit war zuletzt auch nicht so toll“, gibt sie zu. „Aber natürlich spielen wir und versuchen es.“