02. August 2020 / 19:21 Uhr

ADAC-GT-Masters-Auftakt am Lausitzring: Leipziger David Jahn vorne dabei

ADAC-GT-Masters-Auftakt am Lausitzring: Leipziger David Jahn vorne dabei

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Safety first: Das gilt auch für David Jahn beim Auftakt der ADAC GT Masters am Lausitzring.
Safety first: Das gilt auch für David Jahn beim Auftakt der ADAC GT Masters am Lausitzring. © Jörg Schreiber
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Erfolgreiches Wochenende für David Jahn auf dem Lausitzring: Zum Auftakt der ADAC GT Masters belegt der Leipziger mit seinem Team Rang sechs.

Klettwitz. Es war teilweise gespenstig ruhig zum Saisonauftakt des ADAC GT Masters am Wochenende auf dem Lausitzring – ohne Zuschauer, VIPs und Gastronomie. Teams und Boxen-Crews mussten personell abspecken. Ein Hygienekonzept verhinderte zudem, dass sich die verbliebenen Haupt- und Nebendarsteller allzu oft über den Weg liefen.

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Doch als das Feld aus 33 GT-Fahrzeugen mit einem Vierteljahr Verspätung endlich auf die Reise ging, war ein Mann vorn dabei: David Jahn. Der Leipziger landete mit seinem Teamkollegen Jannes Fittje (21/Langenhain) auf Rang vier. Genau 24 Stunden später verpasste er mit nur 0,6 Sekunden Rückstand und einem elften Platz den Sprung in die Top 10. Das Duo vom KÜS-Team75 Bernhard richtet sich damit vorerst in der Spitzengruppe ein und belegt nach zwei von 14 geplanten Läufen mit insgesamt 18 Punkten Rang sechs.

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Dabei stand das Qualifying am Samstag zunächst unter keinem guten Stern. Gerade mal bis auf Startplatz 20 schaffte es der Porsche 911 GT3 R. Der 3,47-Kilometer lange Dekra-Wettkampfkurs in der Lausitz scheint dem Leipziger aber zu liegen. Und so beförderte er die 550-PS starke Maschine auf Platz vier über die Ziellinie. Am Sonntag stellte der Leipziger seinen Dienstwagen im engsten GT Masters-Qualifying aller Zeiten auf den neunten Rang. Allein 31 der insgesamt 33 Fahrzeuge lagen innerhalb einer Sekunde. „Das GT Masters ist und bleibt die härteste GT-Serie. Somit können wir mit unseren Auftaktergebnissen hochzufrieden sein, auch wenn wir heute zwei Plätze abgeben mussten“, schätzte David Jahn ein.

Ausgezahlt haben sich damit auch die 660 Kilometer, die er mit seinem Teamkollegen an den beiden offiziellen Testtagen vor genau zwei Wochen an gleicher Stelle zurücklegte. Mit umgerechnet 190 Runden war das Fahrzeug mit der Nummer 18 der fleißigste Meilensammler im Feld. Jörg Schreiber