27. Dezember 2021 / 16:32 Uhr

Adenbüttel/Rethen: FSV-Dauerbrenner Witzel über ein Dreifach-Derby und den Trainerwechsel

Adenbüttel/Rethen: FSV-Dauerbrenner Witzel über ein Dreifach-Derby und den Trainerwechsel

Julian Voges
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Dauerbrenner: Wenn gespielt wurde, stand Miles Witzel für die FSV Adenbüttel/Rethen auf dem Platz, auch in den bisherigen drei Derbys gegen den TSV Vordorf.
Dauerbrenner: Wenn gespielt wurde, stand Miles Witzel für die FSV Adenbüttel/Rethen auf dem Platz, auch in den bisherigen drei Derbys gegen den TSV Vordorf. © Lea Behrens/Privat
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1170 Spielminuten hat FSV-Dauerbrenner Miles Witzel in der bisherigen Saison bis zur Winterpause auf dem Feld verbracht. Den Gang des Bezirksligisten Adenbüttel/Rethen in die Abstiegsrunde konnte jedoch auch er nicht verhindern - im SPORTBUZZER spricht Witzel nun unter anderem über das schönste der drei Derbys und den Trainerwechsel.

1170 Minuten im Einsatz! Miles Witzel ist der Dauerbrenner im Kader des Bezirksligisten FSV Adenbüttel/Rethen. Er verpasste keine Minute - weder in der Staffelphase noch in der bisherigen Abstiegsrunde. Richtig gebrannt hat es bei den Mannen von Neu-Coach Marcus Ohk hingegen nur in den bisherigen drei Derbys gegen den TSV Vordorf – hier wurden insgesamt sieben Zähler erspielt, vier in der Hauptrunde, was nicht reichte, um die Abstiegsrunde zu vermeiden. Witzel spricht unter anderem über das besondere Derby und den neuen FSV-Trainer.

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Schlusslicht in der Staffel A

„Von den Spielverläufen waren wir tatsächlich näher dran, als es die Ergebnisse am Ende dargestellt haben“, sagt Witzel. In Erinnerung geblieben sind Adenbüttels Nummer 24 etwa das Duell bei der TSG Mörse (2:4) oder das Heimspiel gegen den TSV Hillerse (3:5), wo die FSV eine 2:0-Führung noch aus der Hand gab. „Diese Spiele hätten durchaus auch in die andere Richtung kippen können“, betont der 31-Jährige. „Richtig schlechte Tage“, so Witzel, erwischte die FSV im Heimspiel gegen den VfB Fallersleben (0:5) sowie in Hillerse (0:4). Alle vier Punkte, die Adenbüttel letztlich sammelte, gab's in den Derbys mit Vordorf.

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Das Dreifach-Derby

Insgesamt dreimal duellierten sich Adenbüttel/Rethen und Vordorf in der laufenden Spielzeit bereits - zweimal in der Staffel, einmal in der Abstiegsrunde. Die FSV behauptete ihre Vormachtstellung im Papenteich und verlor keines der bisherigen Derbys (1:1, 2:1, 4:2). Insbesondere der 2:1-Erfolg in der Staffelphase in Vordorf ist Witzel in positiver Erinnerung geblieben: „Da haben wir so ein Spiel gemacht, dass man schon sagen kann: Da lief alles mal ganz rund für uns als Mannschaft.“

Der Trainerwechsel

Ende Oktober löste Ohk den Spieler-Trainer Jannik Bruns nach einjähriger Amtszeit ab. „Guter Typ“, schwärmt Witzel vom Neuen und erklärt wieso: „Man kommt gut mit ihm aus, er hat klare Forderungen im Training.“ Was Witzel aber wichtig ist: „Jannik hat hier eine super Arbeit gemacht, das sollte nie zu kurz kommen!“ Während Ohk, der ehemalige Chef-Trainer des TSV Meine, nun an der Seitenlinie die Kommandos gibt, kann sich Bruns voll und ganz darauf konzentrieren, die Fäden im Mittelfeld zu ziehen. „Wir haben vorher bei Jannik mehr auf Ballbesitz gespielt. Jetzt sind wir noch ein wenig aggressiver im Gegen-Pressing. Das war es aber eigentlich auch“, so Witzel über die neue Ausrichtung nach dem Trainerwechsel.

Ziele für die Abstiegsrunde

„Der erste wichtige Punkt ist, die Klasse zu halten und als Team mit dem neuen Coach weiterhin zusammenzuwachsen“, so der Rechtsfuß. „Natürlich wollen wir so viel gewinnen, wie nur möglich ist“, sagt Witzel. Das gelang bisher ganz gut. Sammelte die FSV in den zehn Spielen der Staffelphase ganze vier Pünktchen, sind es nun bereits sechs aus vier Partien, von denen aber lediglich drei ausgetragen wurden. Dabei ging nur das Auftaktmacht beim MTV Gamsen (1:6) verloren. Es folgten Siege gegen den VfL Germania Ummern (2:0) und das 4:2 gegen Vordorf. Zuletzt ging das Match bei Lupo/Martini Wolfsburg II am grünen Tisch verloren. Adenbüttel war aufgrund von Corona-Verdachtsfällen - die sich später nicht bestätigten - nicht angetreten.