03. April 2021 / 19:17 Uhr

Adi Hütter sieht nach Sieg beim BVB "historische Chance" für Eintracht Frankfurt – und mahnt

Adi Hütter sieht nach Sieg beim BVB "historische Chance" für Eintracht Frankfurt – und mahnt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Adi Hütter bleibt mit Eintracht Frankfurt auf Kurs Champions League.
Adi Hütter bleibt mit Eintracht Frankfurt auf Kurs Champions League. © IMAGO/Ralf Ibing/firo Sportphoto/pool
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Schafft Eintracht Frankfurt den Einzug in die Champions League? Der Sieg bei Verfolger Borussia Dortmund war in jedem Fall ein wichtiges Ausrufzeichen - das sieht auch SGE-Trainer Adi Hütter so.

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Ungeachtet der Gerüchte über die Zukunft von Trainer Adi Hütter und Sportvorstand Fredi Bobic hat Eintracht Frankfurt die erstmalige Qualifikation für die Champions League mehr denn je ins Visier gekommen. Nach dem 2:1-Sieg bei Verfolger Borussia Dortmund hat die SGE bereits sieben Punkte Vorsprung auf den fünften Platz - und das bei nur noch sieben ausstehenden Spielen. Doch Hütter mahnt - denn noch sieht er die Hessen vor schwierigen Aufgaben.

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"Wenn wir diesen Monat gut überstehen, dann sind die Chancen sehr, sehr groß", sagte der angeblich von Borussia Mönchengladbach umworbene Österreicher mit Blick auf die anstehenden Aufgaben gegen den Tabellendritten VfL Wolfsburg (10. April), Gladbach (17. April) und zwei Mannschaften mit zuletzt ansteigender Form in FC Augsburg (20. April) und Bayer Leverkusen (24. April), die er im Kampf um die Königsklasse entscheidend sieht.

Dennoch ist sich auch der Ex-Berner sicher: "Wir haben eine historische Chance, die muss man einfach nutzen." Er lobte vor allem seine Spieler. "Ich habe von der ersten Minute an gesehen, dass wir nicht umsonst auf Rang vier stehen. Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft", schwärmte Hütter. Zu diesem Stolz hatte der Trainer auch allen Grund. Mit 50 Punkten nach 27 Spielen steht die Eintracht so gut wie nie da. Zudem ging eine Serie von zuvor neun Niederlagen in Serie beim BVB zu Ende. "Wir haben nicht nur mit der Aufstellung gezeigt, dass wir mutig sind. Sondern wir haben auch so gespielt. Wir haben heute einen großen Schritt gemacht", befand Hütter. Auch Mittelfeldspieler Sebastian Rode will sich noch nicht der Euphorie hingeben: "Sieben Spiele sind noch eine Menge. Wir wollen den Platz verteidigen, das muss uns auf Biegen und Brechen auch gelingen."

Die Freude ist allerdings nicht ungetrübt, denn Hütter sah sich vor der Partie erneut mit Nachfragen zu seiner Zukunft konfrontiert. Der 51-Jährige gilt als derzeit heißester Kandidat auf die Nachfolge von Marco Rose bei den Gladbachern. "Ich habe mich dazu entschlossen, mich auf das Spiel zu konzentrieren", sagte er. Ein angebliches Interesse an Hütter hatte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl am Donnerstag nicht kommentieren wollen. Grundsätzlich sei man in der Trainerfrage in guten Gesprächen. Auch Hütter hatte sich am selben Tag nicht äußern wollen. "Ich möchte klarstellen, dass ich nicht ständig Lust habe, Gerüchte und Spekulationen zu kommentieren", hatte er gesagt.