19. Juni 2019 / 15:19 Uhr

96-Wunschkandidaten gehen zum Hamburger SV: Erst Sonny Kittel, jetzt Adrian Fein

96-Wunschkandidaten gehen zum Hamburger SV: Erst Sonny Kittel, jetzt Adrian Fein

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Adrian Fein und Sonny Kittel schließen sich dem Hamburger SV an. Dabei hatten sie jeweils ein Angebot von Hannover 96 vorliegen. 
Adrian Fein und Sonny Kittel schließen sich dem Hamburger SV an. Dabei hatten sie jeweils ein Angebot von Hannover 96 vorliegen.  © imago/Montage
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Die Transferperiode verläuft für Hannover 96 zäh. Der Trainingsauftakt liegt hinter Mirko Slomka und seinem Team - und nur ein Neuer ist auf der Anlage anzutreffen: Torwart Ron-Robert Zieler. An zwei ambitionierten Mittelfeldspielern war Sportdirektor Jan Schlaudrauff dran - jetzt sind beide beim Hamburger SV angeheuert. 

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Weiter sucht Hannover 96 nach Verstärkungen. Abgeblitzt sind sie nun des Öfteren. Bis auf Ron-Robert Zieler setzte noch kein Profi seine Unterschrift unter ein von Hannover 96 ausgestelltes Arbeitspapier. Der Verein hofft, dass die Verpflichtung des Weltmeisters Anziehungskraft ausstrahlt.

96 pokert überwiegend vergebens

Dabei bemühten sich die Roten schon um mehrere Personalien (zum Transferticker) und suchten gerade auf der Sechser-Position intensiv nach Spielern. Interessant für das Zentrum der Hannoveraner waren unter anderem Adrian Fein vom FC Bayern München und Sonny Kittel, Top-Scorer von Zweitliga-Absteiger FC Ingolstadt.

Fein war bereits auf dem Terrain der 2. Bundesliga zu beobachten: Ein 1,87 Meter großer Abräumer, der sein Talent attestierte - und zwar in 32 Spielen für den Tabellenachten Jahn Regensburg, an den der Rekordmeister den 20-Jährigen verliehen hat.

Das waren die Sommertransfers von Hannover 96 seit 2010:

Sommer 2019: Dennis Aogo (vereinslos -> Hannover 96) Zur Galerie
Sommer 2019: Dennis Aogo (vereinslos -> Hannover 96) ©
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Kittel: Ein talentierter Pechvogel

Sonny Kittel galt lange Zeit als großes Talent in Deutschland. Zwei Kreuzbandrisse und zwei Knorpelschäden in vier Jahren verhinderten seinen Durchbruch bei Eintracht Frankfurt. Wenn er spielte, zeigte er tolle Ansätze. Beim FC Ingolstadt konnte er dann endlich unter Beweis stellen, warum ein Heribert Bruchhagen (damals Vorstandschef der SGE) Kittel mit 17 Jahren einen Profivertrag vorlegte. Der 26-Jährige war die Schaltzentrale der Schanzer, legte sechs Mal auf und traf zehn Mal selbst. Auf ihm ruhten alle Hoffnungen.

Was vereint diese beiden Spieler in dieser Sommerpause? Sie schließen sich dem Hamburger SV an. Nicht Hannover 96. Statt Mirko Slomka und Sportdirektor Jan Schlaudraff überzeugte sie das Konzept von Dieter Hecking und Jonas Boldt mehr. Lieber dem gefestigten Nordklub beiwohnen, der den Aufstieg nur knapp verpasst hat, als einem Bundesliga-Absteiger, der derzeit noch keine schlagkräftige Truppe aufbieten kann.

Diese Zu- und Abgänge verzeichnete der HSV in der Saison 2019/20

Jeremy Dudziak und David Kinsombi (v.l.) schließen sich zur neuen Saison dem Hamburger SV an, den Fiete Arp und Lewis Holtby verlassen werden. Zur Galerie
Jeremy Dudziak und David Kinsombi (v.l.) schließen sich zur neuen Saison dem Hamburger SV an, den Fiete Arp und Lewis Holtby verlassen werden. ©
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