10. September 2021 / 12:03 Uhr

After-Work-Renntag: Spätschicht für die einen, Feierabend für die anderen

After-Work-Renntag: Spätschicht für die einen, Feierabend für die anderen

Alexander Flohr
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Start ins Wochenende: Der Hannoversche Reitverein lädt am Freitag zum After-Work-Renntag mit spannenden Prüfungen und einem bunten Programm.
Start ins Wochenende: Der Hannoversche Reitverein lädt am Freitag zum After-Work-Renntag mit spannenden Prüfungen und einem bunten Programm. © Florian Petrow
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Die Zuschauer können die Woche entspannt ausklingen lassen und den Feierabend genießen, für Trainer, Jockeys und Galopper bedeutet der After-Work-Renntag auf der Neuen Bult eine Spätschicht. Die letzte Prüfung in Langenhagen ist für 19.30 Uhr angesetzt. 

Nach der Arbeit zum Zocken auf die Bult: Auf der Galopprennbahn in Langenhagen findet am Freitag ab 15.30 Uhr der After-Work-Renntag statt. Spätschicht also für Trainer, Jockeys und Galopper – die Besucher können in entspannter Atmosphäre den Wochenausklang und den Feierabend genießen.

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Neun Rennen hat der Hannoversche Rennverein zusammen mit den Hauptsponsoren, dem Audi-Zen­trum Hannover und von Volkswagen Automobile Hannover und Region, organisiert. Die letzte Prüfung ist für 19.30 Uhr angesetzt. Die Veranstalter hoffen auf einen reibungslosen Verlauf – eigentlich sollten die Besucher die „vielleicht letzten warmes Sonnenstrahlen des Spätsommers“ genießen, heißt es in der Mitteilung vor dem Renntag. Doch daraus wird wohl nichts. Laut Wetterbericht könnte es zum Abend hin sogar leichte Gewitter geben. Für diesen Fall hat der Schutz der Pferde, Besucher und Teilnehmer höchste Priorität.

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Doch zunächst planen die Organisatoren mit einem tollen Abend mit einigen Zuschauern. Der große Ascot-Renntag musste in diesem Jahr bereits ausfallen. Nun soll der After-Work-Renntag für gute Laune sorgen. Es sei ein Tag, an dem „wir dann hauptsächlich feiern werden“, sagte Bult-Chef Gregor Baum bereits im Vorfeld. Neben Foodtrucks wird es wieder ein umfangreiches Programm für Jung und Alt geben. Tickets gibt es online für 9 Euro oder an den Tageskassen (13 Euro). Wichtig: Der Hannoversche Rennverein setzt auf die 3-G-Regel. Zugelassen sind also nur geimpfte, genesene oder getestete Personen. Am Haupteingang gibt es ab 14 Uhr eine eigene Teststation.

Sportlichen Reiz hat vor allem der Ausgleich II – die Audi-Zentrum-Hannover-Trophy. Beim fünften Rennen des Tages gehen sieben Pferde an den Start. Die Prüfung führt über schnelle 1400 Meter, ist mit 10 000 Euro dotiert und richtet sich an dreijährige und ältere Pferde. Die Bult-Trainer Dominik Moser und Christian Sprengel schicken die Wallache Anno Mio und Vicente ins Rennen. Jockey Wladimir Panov holte im Mai auf der Neuen Bult auf Anno Mio schon Platz eins auf der 1400-Meter-Strecke und geht damit als Bahnspezialist an den Start.

Bald wieder am traditionellen Sonntag

Beim Preis des Dachdeckers Hanebutt kommen die Zocker auf ihre Kosten. Das sechste Rennen hat eine garantierte Gewinnauszahlung von 11 111 Euro in der Viererwette. 15 Pferde sind dabei. Janina Reese, Cheftrainerin in Langenhagen, schickt Suthida und Stollywood ins Rennen, die gute Chancen auf die vorderen Plätze haben. „Suthida läuft das erste Mal mit Scheuklappen“, sagt Reese, „da sie im Rennen jedes Mal versucht, sich etwas hinter den anderen Pferden zu verstecken, hoffen wir, dass ihr die Scheuklappen helfen, sich besser zu konzentrieren.“ Eine Prognose wollte Reese für Suthida und Stollywood im Vorfeld noch nicht abgeben, „wir müssen schauen, wie sie sich gegen die älteren Formpferde schlagen“.

Bis zum nächsten Renntag dauert es übrigens nur wenige Tage. Am 19. September lädt der Hannoversche Rennverein dann wieder zum traditionellen Sonntag ein.