04. April 2022 / 18:01 Uhr

Aktuelles aus der Nordsachsenliga: Wermsdorf, Dahlen und Oschatz mit wichtigen Siegen

Aktuelles aus der Nordsachsenliga: Wermsdorf, Dahlen und Oschatz mit wichtigen Siegen

Christian Kluge
Leipziger Volkszeitung
Die Torschützen Ben Dechert (links) und Max Thomas vom FSV Blau-Weiß Wermsdorf vor dem Rackwitzer Strafraum.
Die Torschützen Ben Dechert (links) und Max Thomas vom FSV Blau-Weiß Wermsdorf vor dem Rackwitzer Strafraum. © André Kamm
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Blau-Weiß Wermsdorf bleibt Concordia Schenkenberg, dem Spitzenreiter der Nordsachsenliga, auf den Fersen. Allerdings machte Schlusslicht TSV Rackwitz dem Favoriten das Gewinnen eine Halbzeit lang wirklich schwer. Auch Wacker Dahlen und Oschatz konnten ihre aktuellen Punktspiele gewinnen und ihre guten Platzierungen in der Tabelle behaupten.

Oschatz. Nordsachsenligist FSV Blau-Weiß Wermsdorf durfte sich am vergangenen Wochenende gleich zwei Mal freuen. Am Samstag gewannen die Hubertusburger ihr Auswärtsspiel beim TSV Rackwitz mit 3:0 (0:0). Dann legte das Sportgericht des Nordsächsischen Fußballverbandes noch drei Zähler oben drauf, weil der SV Zwochau am 26. März 2022 zur Partie in Wermsdorf nicht angetreten war. Damit haben die Blau-Weißen als Tabellenzweiter nun 28 Punkte auf dem Konto.

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TSV Rackwitz gegen Wermsdorf 0:3

FSV-Pressechef André Kamm fasste Halbzeit eins in Rackwitz so zusammen: „Die Blau-Weißen liefen zwar früh an und kombinierten sich gefällig bis zur Strafraumgrenze. Dann gingen ihnen aber die Ideen aus oder der letzte Pass kam in der vielbeinigen roten Abwehr nicht an.“ Später vergaben Pascal Weidner per Kopf und Dominik Weidner viel versprechende Gelegenheiten, was sicherlich auch am guten TSV-Torhüter Christoph Kittel lag. „Im zweiten Durchgang lief es mit Windunterstützung besser“, berichtete Kamm. „Die bisher gut verteidigenden Rackwitzer wurden innerhalb von zehn Minuten drei Mal ausgespielt.“ Max Thomas (53.), Ben Dechert (55.) und Pascal Ziegler (62.) machten den Sack für die Wermsdorfer zu.

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Chefcoach Jens Losse (TSV Rackwitz) war dennoch nicht unzufrieden: „Für uns war dieses Spiel ein Fortschritt. Wir haben 45 Minuten soliden Fußball gespielt, waren aber vor dem Wermsdorfer Tor nicht konsequent genug. In der zweiten Halbzeit waren die drei Gegentore in so kurzer dann der Nackenschlag. Aber wir kämpfen weiter gegen den Abstieg.“ Den kann das Schlusslicht immer noch abwenden, denn Platz zehn ist nur vier Punkte entfernt.

Wacker Dahlen gegen Bad Düben 1:0

Bei der Sonntagspartie zwischen dem FSV Wacker Dahlen und dem FV Bad Düben passierte das Wichtigste schon in den ersten 25 Minuten. Zunächst verletzte sich Gästespieler Njie Baboucar kurz nach dem Anpfiff bei einem Kopfballduell so schwer, das er vom Platz musste. In der 15. Minute erwischte es den Dahlener Christian Seidel, der sich bei einem Kontakt mit der Bande das Knie derart heftig aufriss, dass er ebenfalls ausgewechselt werden musste. „Die Wunde ist dann genäht worden“, berichtete Wacker-Coach Thomas Patommel.

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In der 25. Minute hatte der FSV-Trainer dann wenigstens einmal Grund zur Freude, als Lukas Däbritz nach einem Angriff über rechts und der Flanke von Justin Dintiu per Kopf das goldene Tor zum 1:0-Heimsieg erzielte. „Bad Düben war spielerisch sehr stark, hatte mehr Ballbesitz und hat uns das Leben schon schwer gemacht. Aber klare Torchancen hatten die Gäste bis zum Ende nicht“, sagte Patommel, dessen Abwehrspieler ihre Aufgabe sehr gut erfüllten.

SV Zwochau gegen FSV Oschatz 0:3

Bleibt noch der Blick zum SV Zwochau, der nach der Niederlage am grünen Tisch den FSV Oschatz zu Gast hatte. Und auch gegen die Elf von Coach Steffen Wiesner gab es nichts zu holen für das Team von Martin Gründling. „Wir haben allerdings zehn Minuten gebraucht, um überhaupt ins Spiel zu finden“, meinte Wiesner, der wieder als Ersatzspieler auf der Bank saß, nach dem 3:0 (2:0)-Erfolg seiner Mannschaft.

Jan Röhner brachte den FSV mit seinem Doppelschlag in der 29. und 33. Minute mit 2:0 in Führung. Zunächst schob er den Ball nach einer Ecke ins leere Tor. Kurz darauf fingen die Oschatzer einen Angriffsversuch der Hausherren ab und Röhner war nach Vorarbeit von Demba Mbye erneut erfolgreich. „Danach haben wir das Spiel kontrolliert“, freute sich der Oschatzer Trainer, der allerdings vor allem ein „Geplänkel zwischen den Strafräumen“ sah. Der Treffer zum 3:0-Endstand war „ein Traumtor“, wie Wiesner den 25-Meter-Knaller von Kevin Mandel in der 78. Minute bezeichnete.

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