10. August 2022 / 22:53 Uhr

Treffer von Alaba und Benzema: Real Madrid lässt Supercup-Träume von Eintracht Frankfurt platzen 

Treffer von Alaba und Benzema: Real Madrid lässt Supercup-Träume von Eintracht Frankfurt platzen 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Frankfurts Mario Götze ist bedient, die Real-Stars jubeln im Hintergrund. 
Frankfurts Mario Götze ist bedient, die Real-Stars jubeln im Hintergrund.  © Arne Dedert/dpa
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Die nächste Titelparty von Eintracht Frankfurt bleibt aus: Der Europa-League-Sieger verlor am Mittwochabend das Spiel um den UEFA-Supercup gegen Real Madrid. Der spanische Champions-League-Gewinner war dem Klub von Trainer Oliver Glasner in den 90 Minuten deutlich überlegen. 

Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt hat die Sensation verpasst und das Finale um den UEFA-Supercup gegen Real Madrid verloren. Am Mittwochabend gab es für das Team von Oliver Glasner in Helsinki gegen den Champions-League-Sieger eine 0:2-Niederlage. Die Treffer für die Königlichen erzielten David Alaba (37.) und Weltklasse-Stürmer Karim Benzema (65.).

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Die Eintracht startete ohne Ex-Weltmeister Mario Götze. Stattdessen ließ Trainer Oliver Glasner in der Offensive Rafael Borré, Daichi Kamada und Jesper Lindström beginnen. Auch Randal Kolo Muani, der beim 1:6 gegen den FC Bayern bester Frankfurter und Torschütze war, saß gegen die Königlichen zunächst draußen. Bis auf Filip Kostic, der wegen Transferverhandlungen nicht dabei war und für den Christopher Lenz spielte, lief dieselbe Startelf wie beim Sieg im Europa-League-Finale auf. Dies sei auch eine Belohnung, sagte Glasner vor dem Anpfiff bei DAZN, "weil die Jungs so Außergewöhnliches für die Eintracht geleistet haben". Bei Real war deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger zunächst Reservist.

Die erste dicke Chance in Helsinki hatte die Eintracht: Nach einer Balleroberung von Ansgar Knauff schickte Raffael Borré den Japaner Daichi Kamada auf die Reise, der völlig frei vor Real-Torhüter Thibaut Courtois auftauchte, aber mittig abschloss, sodass Courtois den Ball abwehren konnte (14.). Drei Minuten später hätte der Ball fast im Eintracht-Tor gelegen. Doch Tuta konnte einen Schuss von Vinicius Junior für den bereits geschlagenen Keeper Kevin Trapp noch von der Linie kratzen (17.). Danach verflachte die Partie etwas - bis zur 37. Minute und der Real-Führung. Nach einer Ecke von Toni Kroos und Abstimmungsproblemen in der Eintracht-Abwehr fiel der Ball Alaba vor die Füße, der aus kurzer Distanz zum 1:0 traf. Kurz vor der Halbzeit hatte Karim Benzema noch die Chance auf das 2:0, doch sein Schuss rauschte knapp am Tor vorbei (41.).

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In der zweiten Spielhälfte hatte Real von Beginn an die klareren Chancen. Einen Schuss von Vinicius Junior konnte Trapp stark abwehren (55.), ein Knaller von Casemiro aus 18 Metern landete an der Latte des Eintracht-Kastens (61.). Wenig später lag der Ball dann aber zum 2:0 im Netz. Ausgangspunkt war der pfeilschnelle Vinicius Junior, der sich auf der linken Seite durchsetzte und in der Mitte Benzema bediente, der die Führung ausbaute (65.). Real hatte die Partie anschließend unter Kontrolle und ließ nichts mehr anbrennen, die Eintracht schaffte es nicht mehr, sich in vernünftige Abschlusspositionen zu bringen.