06. Juni 2019 / 13:09 Uhr

ALBA Berlin gewinnt auch zweites Halbfinale gegen Oldenburg

ALBA Berlin gewinnt auch zweites Halbfinale gegen Oldenburg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
05.06.2019, Berlin: Basketball: Bundesliga, ALBA Berlin - EWE Baskets Oldenburg, Meisterschaftsrunde, Halbfinale, 2. Spieltag. ALBAs Johannes Thiemann (l) kämpft gegen Rickey Paulding von Oldenburg um den Ball. Foto: Andreas Gora/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
ALBAs Johannes Thiemann (l) kämpft gegen Rickey Paulding von Oldenburg um den Ball. © dpa
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ALBA Berlin ist nur noch ein Sieg vom Finale der Basketball-Bundesliga entfernt. Am Mittwochabend gewannen die Berliner in eigener Halle vor 9263 Zuschauern gegen die EWE Baskets Oldenburg mit 79:68 (32:29).

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Damit führt ALBA in der Best-of-Five-Serie bereits mit 2:0. Das dritte Spiel findet am Sonntag in Oldenburg statt. Im zweiten Halbfinale liegt Titelverteidiger FC Bayern München gegen Rasta Vechta ebenfalls mit 2:0 in Führung.

Bester Berliner Werfer war Rokas Giedraitis mit 13 Zählern. Bei Oldenburg war Rasid Mahalbasic mit 18 Punkten bester Schütze. Bei ALBA stand nach überwundener Fußverletzung Spielmacher Derrick Walton wieder im Kader. Die Gäste starteten aber konzentrierter, lagen schnell 7:2 in Führung. Die Berliner brauchten ein paar Minuten, um ihren Rhythmus zu finden, schlugen danach aber mit einem 11:2-Lauf zurück. ALBA kam vor allem durch eine gute Defensivarbeit immer wieder zu Ballgewinnen.

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Bayern München und Alba Berlin stehen vor dem Finaleinzug. Zur Galerie
Bayern München und Alba Berlin stehen vor dem Finaleinzug. © dpa
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Doch in der Offensive vergaben sie nun zahlreiche offene Würfe. Von sieben Freiwürfen wurde in der ersten Halbzeit nur einer verwandelt, von 17 Drei-Punkt-Wurf-Versuchen landeten nur drei im Korb. So kam Oldenburg wieder heran und ging durch Ricky Paulding nach gut 18 Minuten sogar 29:28 in Führung. Aber auch die Niedersachsen hatten Probleme zu punkten und so konnte ALBA eine knappe Führung in die Pause retten.

Nach dem Seitenwechsel konnte sich zunächst kein Team absetzen. Erst gegen Ende des dritten Viertels legten die Berliner einen Zwischenspurt hin und führten beim 60:50 erstmalig zweistellig. Doch die Gäste kämpften und kamen Mitte des letzten Abschnittes wieder auf zwei Zähler heran (64:62). Doch auch dieses Mal hatte ALBA wieder eine Antwort. Knapp anderthalb Minuten vor Ende traf Peyton Siva mit einem Drei-Punkt-Wurf zum 78:66. Damit war die Partie vorzeitig entschieden.

Auch Bayern München kurz vor dem Finaleinzug

Auch der FC Bayern München steht in der Basketball-Bundesliga vor einer erneuten Finalteilnahme. Der Titelverteidiger setzte sich im zweiten Spiel der Halbfinalserie am Dienstagabend bei RASTA Vechta mit 89:71 (44:38) durch und führt in der Best-of-Five-Serie mit 2:0.

Bester Punktesammler der Münchner in einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung war Nihad Djedović mit 13 Zählern. Beim Aufsteiger erzielten Josh Young und T.J. Bray je 15 Punkte. In Spiel drei am Samstag (20.30 Uhr/Magenta Sport) können die Bayern den Einzug ins Finale klarmachen.

Für Vechta wird es schwer

Im mit 3140 Zuschauern ausverkauften RASTA-Dome entwickelte sich von Anfang an eine ausgeglichene Partie. Young brachte Vechta mit einem spektakulären Wurf von weit hinter der Drei-Punkte-Linie den Ausgleich zur ersten Viertelpause (20:20). Auch in der Folge blieb Vechta dran, mit nur sechs Punkten Vorsprung gingen die Bayern sowohl in die Halbzeit als auch in den Schlussabschnitt. Am Ende zeigte der deutsche Meister seine Klasse und besiegelte mit einem 17:0-Lauf zum Start des letzten Viertels den verdienten Auswärtssieg.

Für die Niedersachsen, die als erster Aufsteiger seit 2012 in die Vorschlussrunde der BBL eingezogen waren, wird es nun schwer: Seit der Saison 1998/99 gelang es nur drei Teams in den Playoffs einen 0:2-Rückstand zu drehen.

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