14. Oktober 2021 / 16:41 Uhr

"Andauernde Provokation": Albanischer Verband gibt polnischen Fans Mitschuld an Ausschreitungen

"Andauernde Provokation": Albanischer Verband gibt polnischen Fans Mitschuld an Ausschreitungen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Im WM-Qualifikationsspiel zwischen Albanien und Polen kam es zu Ausschreitungen sowie einer Unterbrechung der Partie.
Im WM-Qualifikationsspiel zwischen Albanien und Polen kam es zu Ausschreitungen sowie einer Unterbrechung der Partie. © IMAGO /Newspix / ZUMA Press (Montage)
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Nach den Ausschreitungen im WM-Quali-Spiel gegen Polen hat sich nun der albanische Fußball-Verband zu Wort gemeldet. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, wurden sowohl die eigenen als auch die polnischen Gästefans in die Pflicht genommen.

Der albanische Verband hat das Verhalten seiner Fans im WM-Qualifikationsspiel gegen Polen beklagt, gleichzeitig aber auch die Anhänger der Gäste der Provokation beschuldigt. Die Albaner hatten die Begegnung am Dienstag mit 0:1 verloren. Nach dem Siegtreffer durch Karol Swiderski (77. Minute) war das Spiel für gut 20 Minuten unterbrochen worden. Zuschauer hatten Wasserflaschen aus Plastik auf die jubelnden Polen geworfen. Das Team um Weltfußballer Robert Lewandowski hatte daraufhin das Spielfeld im Air Albania Stadion verlassen.

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Der Fußball-Weltverband FIFA hatte am Tag danach Ermittlungen eingeleitet. „Die Vorfälle ehren Albanien und seine wunderbaren Fans überhaupt nicht“, erklärte der albanische Verband nun in einer Mitteilung. "Wir hatten 22 000 tolle Fans und nur einige wenige haben das getrübt, was unser Team bislang erreicht hat."

Die Albaner warfen allerdings den polnischen Fans eine "andauernde Provokation und ein sehr aggressives Verhalten" vor. Die polnischen hätten die albanischen Fans in zwei Stadion-Bereichen wiederholt mit Gegenständen beworfen. "Wir haben keine gewalttätigen Fans", hieß es weiter. Die Albaner sind mit 15 Punkten nach der Niederlage Dritter der Gruppe I. Das polnische Team von Trainer Paulo Sousa kletterte mit 17 Zählern auf Platz zwei, drei Punkte hinter Spitzenreiter England.